Aufwärtstrend

Deutsche Börse: Neue Hochs in Vorbereitung


Ob rauf oder runter, gehandelt wird an der Börse immer. Das kommt der Deutschen Börse als Handelsplatzbetreiber zugute. Mit einem Open End Turbo Long auf eine steigende Deutsche-Börse-Aktie könnte sich jetzt eine Trading-Chance von 83 Prozent ergeben.

Ob die Kurse am Finanzmarkt steigen oder fallen, gehandelt wird immer. Aus dieser Perspektive ergibt sich derzeit ein guter Grund, warum sich die Aktie von Handelsplatzbetreiber Deutsche Börse einer allgemeinen Abschwächung am Aktienmarkt in den kommenden Wochen entziehen könnte.

In der letzten Woche führte die Deutsche Börse ihren jährlichen Investorentag in London durch. Bei dieser Veranstaltung unterstrich das Unternehmen die Bedeutung von Zukäufen als Teil seiner Wachstumsstrategie. Für Übernahmen stünden rund 1,5 Milliarden Euro liquider Mittel zur Verfügung.

Ebenso bestätigte die Deutsche Börse ihre mittelfristigen Ziele. Die strukturellen Nettoerlöse sollen bis zum Jahr 2020 pro Jahr um mindestens um fünf Prozent steigen. Mit dem bereinigten Nettogewinn soll es in dieser Zeit ebenfalls um zehn bis fünfzehn Prozent nach oben gehen.

Auch Analysten gehen von höheren Notierungen aus und bewerten die Aktie zuletzt wieder positiv. Die britische Investmentbank HSBC hob ihr Kursziel für die Deutsche-Börse-Aktie von 136 auf 138 Euro an. Grund: Der Börsenbetreiber sei auf einem guten Weg, um die Ziele für 2020 zu erreichen.

Deutsche Börse (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Fundamental ist das Papier moderat bewertet und charttechnisch dafür umso interessanter. So gelang es dem Kurs, den markanten Widerstandsbereich um rund 120 Euro nach oben zu durchstoßen. Deshalb könnten sich nun kurzfristig Notierungen um rund 140 Euro, mittelfristig bis 150 Euro ergeben.

Erst vor kurzem gelang es der Aktie die bisherigen Widerstände aus dem letzten Jahr zwischen 120 und 122 Euro mit einer dynamischen Bewegung, die durch derzeit einen kurzfristigen Aufwärtstrend zwischen 122,60 und 127 Euro darstellt werden kann, deutlich unter sich zu lassen.

Ein Anstieg wäre auch hinsichtlich des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals kein Problem, der ebenfalls einen solchen Anstieg zulassen würde. Nach dem Anstieg der letzten drei Wochen würde erst ein Rückgang unter die vorherigen Hochs bis 120 Euro das charttechnische Bild nachhaltig eintrüben.

Deutsche Börse (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 127,00 // 125,90
Unterstützungen: 122,60 // 121,15 // 118,20

Mit einem Open End Turbo Long (WKN CQ27PB) könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Deutsche-Börse-Aktie ausgehen, überproportional mit einem Hebel von 3,0 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 23,2 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte im Basiswert bei 119 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,34 Euro. Über 128 Euro könnte er zur Absicherung bereits auf Einstandsniveau nachgezogen werden. Ein Trading-Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 150 Euro ergeben. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 3,9 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CQ27PB Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,95 – 2,97 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 96,5442 Euro Basiswert: Deutsche Börse
KO-Schwelle: 96,5442 Euro akt. Kurs Basiswert: 125,30 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 5,44 Euro
Hebel: 3,0 Kurschance: + 83 Prozent
Quelle: Citigroup



Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück