Covestro mit Chance auf Ausbruch

Covestro Long: 82 Prozent-Chance!


Der Kurs von Covestro hat auf das Anziehen der Wirtschaft in China und den USA am Ende der Pandemie mit Kursaufschlägen reagiert. Von dem All Time High im Januar 2018 um den Wert von 96 Euro ist die Aktie aber noch weit entfernt. Der Konzern sollte aber bei einer wirtschaftlichen Erholung in Europa mittelfristig imstande sein, auch die alten Hochs wieder zu erreichen. Aktuell hat das Papier einen Aufwärtstrend verlassen und eine Seitwärtskonsolidierung ausgebildet.

Der Kunststoffspezialist Covestro veröffentlichte am 6. August den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2021. Der Chemiekonzern konnte den Umsatz im zweiten Quartal kräftig steigern. Leider vereitelten anhaltende Rohstoffengpässe aber ein noch stärkeres Wachstum. Wie das Unternehmen am Freitag, den 6. August mitteilte, stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal um rund 83,5 Prozent auf mehr als 3,9 Milliarden Euro. Im Lichte der Umsatzbasis des Q2 2020, wo das Geschäft coronabeding zurückging, ist eine derartige Steigerung einzuordnen. Bei der Vorlage der Zahlen erklärte Konzernchef Markus Steilemann, dass Covestro im zweiten Quartal nahtlos an den positiven Geschäftsverlauf des ersten Jahresviertels anschließen konnte. Er erwartet für die zweite Jahreshälfte auch einen starken Impuls. Summa summarum erzielte Covestro einen Quartalsgewinn von 817 Millionen Euro und kann das Ergebnis aus dem pandemiebedingt schwachen Vorjahresquartal mehr als versechsfachen.
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Zum Chart
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Trotz der positiven Zahlen bewegte sich die Aktie nach der Veröffentlichung kaum. Nachdem der Konzern seine Jahresprognose bereits vor einigen Wochen erhöht und dabei auch vorläufige Zahlen bekanntgegeben hatte, war das gute Abschneiden erwartet worden. Aber auf die Höchststände vom Q1 2018 rund um den Wert von 96 Euro hat das Papier mittelfristig noch einiges an Aufholpotenzial. Seit März 2021 bildet der Kursverlauf eine Seitwärtsrange aus, die von vergleichsweise engen Grenzen eingefasst ist. So liegt die untere Begrenzung der Range bei 53,32 Euro und die obere Begrenzung kann bei 59,37 Euro gezogen werden. Das erwartete KGV 2021 liegt mit dem Wert bei 8,10 im Vergleich zum aktuellen DAX KGV von 14,93 auf der günstigen Seite. Es ist also angerichtet, dass die seit März 2021 andauernden Seitwärtsrange überwunden werden kann und zumindest das partielle Hoch von Anfang März in Höhe von 63,24 Euro wieder ins Visier genommen wird.

Covestro AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 59,37 // 66,14 Euro
Unterstützungen: 53,32 // 48,31 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie von Covestro bis auf 61,24 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN HR4ZFS) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 33 % und dem Ziel bei 61,24 Euro (0,20 Euro beim Optionsschein) bis zum 14.09.2021 ist eine Rendite von rund 82 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 52,80 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 72 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,125 zu 1, wenn bei 52,80 Euro (0,3 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: HR4ZFS Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,11 – 0,12 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 67,00 Euro Basiswert: Covestro AG
akt. Kurs Basiswert: 56,16 Euro
Laufzeit: 14.12.2021 Kursziel: 0,20 Euro
Omega: 9,91 Kurschance: + 82 Prozent
Quelle: UniCredit


Tradings Update: Merck

Die am 14. Juni 2021 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JC3F71 auf eine steigende Aktie von Merck zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long schloss am 13. Juli 2021 zum Geldkurs von 8,57 Euro und lag mit 82 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Open End Turbo Long auf 8,15 Euro nachziehen.

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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