Bayer steht wieder auf

Bayer Long: 59 Prozent Chance!


Der Kurs von Bayer hat im Juni 2019 einen Boden ausgebildet und ist seit diesem Zeitpunkt in einen steigenden Trendkanal eingeschwenkt. Bis dato konnten 38 % gut gemacht werden. Als nächster Schritt sollte der Widerstand bei 72,26 Euro getestet und überwunden werden. Als mittelfristiges Ziel sollte der Bereich um 76 Euro angesteuert werden.

Bayer zählte vor dem Kauf von Monsanto zu den teuersten Aktien im DAX. Das Papier entwickelte aufgrund der Erforschung neuer Medikamente enorme Kursfantasie. Seit dem Kauf des Glyphosat-Produzenten Monsanto lasten Gerichtsprozesse mit Kosten in schwer kalkulierbarer Milliardenhöhe auf dem Aktienkurs. Blendet man das Glyphosat-Desaster aus, erwirtschaftet Bayer mit seinem Pharmageschäft und dem Pflanzenschutz gute Erträge.
Im laufenden Jahr könnte Bayer mit über drei Milliarden Euro fast doppelt so viel Nettogewinn erwirtschaften wie noch 2018. Für das kommende Jahr schätzen Analysten, dass es einen weiteren Zugewinn von beinahe 50 Prozent geben könnte. Da wundert es nicht, dass optimistische Marktteilnehmer den Aktienkurs seit dem Rekordtief von 52 Euro im Juni um 38 Prozent nach oben geschickt haben. Ein größer werdender Teil der Anleger spekulieren offenbar darauf, dass sich Bayer über die Anwälte mit den inzwischen 42 700 Glyphosat-Geschädigten vergleicht.

Das prognostizierte Gewinnwachstum bis 2021 drückt das erwartete KGV auf günstige 13. Weiters verspricht Bayer ab 2018 über 4% Dividendenrendite.

Zum Chart

Der Aktienkurs konnte im Juni 2019 einen Boden ausbilden und entwickelte sich seit dem sehr volatil nach oben. Ein partielles Hoch um den 6. November bei 72,26 Euro wurde dreimal getestet, ehe der Kurs Anfang Dezember auf 67,28 Euro konsolidierte. Seit dem ist das Papier wieder 6,5 % im Plus.
Auf die Fristigkeit der nächsten drei bis fünf Wochen sollte das Papier den Widerstand bei 72,26 Euro überwinden können und das neue Level bei 75,91 Euro ansteuern. Hält die Unterstützung bei 67,28 Euro nicht, dann ist ein Rückschlag bis auf 61,64 möglich. Summa summarum liegt der Vorteil auf der Long-Seite, weil immer mehr Marktteilnehmer das Glyphosat-Damokles-Schwert neu bewerten und sich auf die sonst sehr präsentablen Unternehmenszahlen fokussieren.

Bayer (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 72,26 // 75,91 Euro
Unterstützungen: 67,28 // 61,64 Euro

Fazit

Eine steigende Zahl von Marktteilnehmer setzt auf eine Entspannung im Glyphosat-Desaster, was den Kurs seit Juni 2019 um 38 % ansteigen ließ.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN HZ47W6) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden-Kurs von Bayer erwarten, überproportional mit einem Hebel von 8,46 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 11,6 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte im Basiswert bei 67,00 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,46 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 1,3 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: HZ47W6 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,84 – 0,85 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 62,75 Euro Basiswert: Bayer
KO-Schwelle: 62,75 Euro akt. Kurs Basiswert: 71,01 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,35 Euro
Hebel: 8,46 Kurschance: + 59 Prozent
Quelle: UniCredit

Tradings Update: Alphabet

Die am 28.10.2019 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JP93N2 auf eine steigende Aktie von Alphabet zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long schloss am 13. Dezember zum Geldkurs von 1,99 Euro und lag mit 51 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 1320 US-Dollar nachziehen. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 1,82 Euro.

Alphabet (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

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