Apple weiter im Trend

Apple Long: 47 Prozent-Chance!


Der Kurs von Apple musste am 10 September einen Verlust von rund 4 Prozent einstecken, nachdem der Kläger Epic Games vor Gericht einen Teilerfolg verbuchen konnte. Der Absatz seiner Produkte hingegen läuft auf Hochtouren und kann nur durch die aktuelle Chipknappheit eingebremst werden.

Apple muss Regeln im App-Store lockern, was am 10. September zu einem deutlichen Rückgang des Aktienkurses von über vier Prozent führte. Genau genommen muss Apple Entwicklern erlauben, in ihren Apps auf alternative Zahlungsmethoden hinzuweisen und Links in ihren Apps einzubauen zu können. Dies ist das Ergebnis des Urteils im Prozess mit dem Spiele-Entwickler Epic Games. Gleichzeitig wies die Richterin aber auch neun von zehn Anklagepunkten von Epic Games zurück. So bewertete sie Apple etwa nicht als Monopolisten, wie es der Spiele-Entwickler gefordert hatte. Der Kassenschlager Fortnite von Epic-Games kann laut Begründung der Richterin auch auf Spielkonsolen, PCs und Android-Geräten gespielt werden. Nachdem aber Epic auch 3,65 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Apple abliefern muss, bewertet Apple das Urteil als Sieg.
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Nach der Veröffentlichung der exzellenten Zahlen am 27. Juli 2021 zum Q3 reagierte der Markt trotzdem verhalten. Kurzfristig scheint es, dass die Tech-Party ein Ende hat, nachdem Amazon und Pinterest die Wallstreet in der letzten Juliwoche enttäuschten. Der Kursverlust am 27. und 28. Juli ist mit 3,41 Prozent überschaubar. Doch der Kursverlauf bildet immer noch einen intakten Aufwärtstrend aus, in dessen Mitte eine kurze Seitwärtskonsolidierung platzgreift. Schon weit vor der Veröffentlichung der Q3 Zahlen haben die Marktteilnehmer den Kurs von der unteren Begrenzung des Trends auf die obere Begrenzung gehievt, was einem Zugewinn von rund 28 Prozent entspricht. Der Kurs hat sichtlich Mühe, das am 25. Januar 2021 erreichte partielle Hoch bei 150 US-Dollar auch im September nachhaltig zu übertreffen. Anfang September hatte es den Anschein, als ob der Kursverlauf die kleine Seitwärtsrange nach oben hin auflöst, doch der Abverkauf am 10 September führt den Kurs wieder zurück auf das Niveau der Seitwärtsrange. Summa summarum ist der übergeordnete Aufwärtstrend jedoch intakt und der Kurs sollte mittelfristig weiter zugewinnen. Als Ziel könnte das Niveau bei 165 US-Dollar dienen.

Apple Inc. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 148,66 // 156,97 US-Dollar
Unterstützungen: 142,62 // 124,23 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Apple-Aktie bis auf 165,01 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN HR59NV) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 31 % und dem Ziel bei 165,01 US-Dollar (2,69 Euro beim Optionsschein) bis zum 11. November 2021 ist eine Rendite von rund 47 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 141,61 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 30 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,56 zu 1, wenn bei 141,61 US-Dollar (1,28 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: HR59NV Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,83 – 1,84 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 138,00 US-Dollar Basiswert: Apple Inc.
akt. Kurs Basiswert: 148,97 Euro
Laufzeit: 14.06.2022 Kursziel: 2,69 Euro
Omega: 4,51 Kurschance: + 47 Prozent
Quelle: UniCredit


Tradings Update: Palo Alto Networks

Die am 21. Juli 2021 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JJ4FFP auf eine steigende Aktie von Palo Alto Networks zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Call Optionsschein Open End Turbo Long schloss am 10. September 2021 zum Geldkurs von 6,17 Euro und lag mit 186 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Derivat auf 5,85 Euro nachziehen.

Palo Alto Networks (Tageschart in US-Dollar)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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