Apple relativ stark

Apple Long: 36 Prozent-Chance!


Apple entwickelt relative Stärke während die Benchmark NASAQ 100 einen Verlust einfährt. Apple kann den seit 19. November im Index angelaufenen Verlust abschütteln und seinerseits einen leichten Kursgewinn ausweisen. Es hat den Anschein, dass das Wohl des High Tech Giganten nur von Seiten der Lieferkettenproblematik eingetrübt werden kann. Im Weihnachtsquartal übersteigt die Nachfrage das Angebot um zehn Millionen IPhones.

Nach wie vor belastet die weltweite Halbleiterkrise das Geschäft von Apple. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge musste Apple im Oktober 2021 die Produktionsziele für das iPhone im Weihnachtsquartal deutlich senken. Die dafür verantwortliche Chipkrise macht es beispielsweise für Texas Instruments derzeit fast unmöglich, ausreichend Bauteile zu liefern. Hier ist zu hoffen, dass die aufgestaute Nachfrage nach iPhones in den Folgemonaten die Verkaufszahlen hoch halten wird und nicht zu viele potenziellen Käufer zu anderen Marken abwandern. Auf einer anderen Front sucht Apple nach neuen Märkten, um die aktuell dominanten iPhone-Verkäufe in Zukunft mit dem geplanten Apple-Care zu diversifizieren. Doch wie auch immer dieses Fahrzeug am Ende aussehen wird, bauen will es Apple wohl nicht selbst. Als möglicher Hersteller der „Hardware“ wird Magna ins Spiel gebracht.
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Die Corona-Mutante Omikron und die drohende Zinserhöhung in den USA haben für Verunsicherung an den Aktienmärkten gesorgt. Der NASDAQ 100 hat deswegen ab dem 19. November 2021 in den Rückwärtsgang geschalten. Hervorzuheben ist dabei die relative Stärke der Kursentwicklung von Apple in diesem Zeitraum. Während der Index knapp 7 Prozent in der Spitze verloren hat, konnte Apple 2,75 Prozent hinzugewinnen und sich im oberen Viertel des Trendkanals etablieren. Sollten die Marktteilnehmer die beiden oben genannten belastenden Faktoren abschütteln und in eine Jahresendrally einschwenken, könnte Apple wieder von der neu gewonnenen Stärke profitieren. Wird die Korrektur an den Märkte fortgesetzt, so könnte der Kurs von Apple seine relative Stärke ausspielen. Optimale Voraussetzungen für eine mittelfristige Long-Strategie mit dem Papier des Hightech-Riesen aus Cupertino. Es hat den Anschein, dass der Kurs über der Unterstützung bei 156,97 US-Dollar verbleiben könnte, nachdem diese Marke seit Anfang September dreimal getestet wurde. Ein Kernwiderstand tut sich an der Marke von 148,66 US-Dollar auf, wenn das Level bei 156,97 US-Dollar nicht weiter verteidigt werden kann.

Apple Inc. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 167,96 // 183,42 US-Dollar
Unterstützungen: 156,97 // 148,66 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Apple-Aktie bis auf 183,42 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN HR7PQR) überproportional mit einem Omega von 2,65 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 34 % und dem Ziel bei 183,42 US-Dollar (4,30 Euro beim Optionsschein) bis zum 03.02.2022 ist eine Rendite von rund 36 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 146,41 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 27 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,34 zu 1, wenn bei 146,41 US-Dollar (2,31 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: HR7PQR Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 3,12 – 3,16 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 165,00 US-Dollar Basiswert: Apple Inc.
akt. Kurs Basiswert: 161,84 US-Dollar
Laufzeit: 18.12.2024 Kursziel: 4,30 Euro
Omega: 2,65 Kurschance: + 36 Prozent
Quelle: UniCredit

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

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