Airbus Long: Widerstand geknackt!
Airbus: Aktie hebt ab!
Europäische Staaten erhöhen angesichts der wachsenden Spannungen mit Russland ihre Verteidigungsausgaben deutlich. Kürzlich kündigte Dänemark den Erwerb von Luftabwehrsystemen aus europäischer Produktion im Wert von 58 Milliarden dänischen Kronen (entspricht 9,11 Milliarden US-Dollar) an. Dies wäre der größte Waffenkauf in der Geschichte des Landes. Am Mittwoch schoss Polen mit Unterstützung von Flugzeugen seiner NATO-Verbündeten mutmaßliche russische Drohnen in seinem Luftraum ab. Dies stellt den ersten Einsatz von Schusswaffen durch ein Mitglied des westlichen Militärbündnisses im Zusammenhang mit dem russischen Krieg in der Ukraine dar. Airbus, bekannt für die Herstellung ziviler Passagierflugzeuge, bietet zudem eine breite Palette von Rüstungsgütern an, darunter auch Raketenabwehrsysteme zum Schutz von Flugzeugen.
Zum Chart
Der Aktienkurs von Airbus befindet sich seit März 2009 in einem Aufwärtstrend, der durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet ist. Besonders deutlich wurde dies Mitte Februar 2020, als die Corona-Pandemie zu einem starken Kurseinbruch führte. Ab dem Tiefststand von 47,70 Euro am 18. März 2020 erholte sich der Kurs jedoch vergleichsweise schnell. Der Aufwärtstrend wurde immer wieder durch Korrekturen unterbrochen. Die letzte größere Korrektur erfolgte Anfang April 2025 im Zusammenhang mit dem sogenannten Liberation Day, an dem der amerikanische Präsident die Einführung von Zöllen für eine Vielzahl von Ländern ankündigte. Da die globale Flugzeugindustrie stark arbeitsteilig organisiert ist, war der Aktienkurs von Airbus von den Zöllen besonders betroffen. Da die tatsächlichen Zölle jedoch vergleichsweise niedrig ausfielen und Airbus weiterhin ausreichend Spielraum für den Export seiner Flugzeuge in die USA hat, konnte sich der Kurs deutlich erholen. Am 11. September 2025 wurde mit 195,26 Euro sogar ein neues Allzeithoch erreicht. Dabei wurde im Vorfeld der Widerstand bei 186,94 Euro im dritten Anlauf überwunden. Positiv für die Kursentwicklung in der aktuellen geopolitischen Lage wirkt sich zudem die neue Partnerschaft mit Kratos Defense aus, die die Lieferung von Kampfdrohnen an Deutschland vorsieht. Nach dem Überschreiten des bisherigen Allzeithochs könnte der Kurs weiter auf 216,00 Euro steigen. Fundamental betrachtet steigt der Gewinn pro Aktie kontinuierlich, was für das Jahr 2027 ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 19,96 ergibt. Die Aktie gilt somit nicht mehr als günstig, dennoch wird ein weiteres Gewinnwachstum über das Jahr 2027 hinaus erwartet.
Fazit
Airbus ist breit aufgestellt und profitiert nicht nur im Bereich der zivilen Luftfahrt. Auch die steigenden Rüstungsausgaben europäischer Länder dürften teilweise Airbus zugutekommen.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN JH0XVC) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Airbus SE in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,97 profitieren. Das Ziel sei bei 218,01 Euro angenommen (7,33 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 177,92 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,32 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | JH0XVC | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 4,85 – 5,05 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 145,50 Euro | Basiswert: | Airbus SE | |
| KO-Schwelle: | 145,50 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 193,18 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 7,33 Euro | |
| Hebel: | 3,97 | Kurschance: | + 45 Prozent | |
| Quelle J.P. Morgan | ||||
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