Adobe: Konsolidierung verlangsamt sich!
Adobe Inc.: Aktie stabilisiert sich in Unterstützungszone!
Der Softwarehersteller Adobe hat mit einem vorsichtigen Umsatzausblick für das vierte Geschäftsquartal Aufsehen erregt (Donnerstag letzte Woche nach US-Börsenschluss). Der Umsatz im Quartal, das am 30. November endet, wird auf 6,8 bis 6,85 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Mittelwert dieser Prognose liegt unter den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich zwischen 6,30 und 6,35 US-Dollar angesiedelt sein. Adobe ist vor allem für seine Software bekannt, darunter Programme wie Photoshop, die lange Zeit als Branchenstandard für Kreativ- und Marketingfachleute galten. Durch den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (KI) ist es jedoch einfacher geworden, visuelle Medien ohne die teuren Produkte des Unternehmens zu erstellen. Viele der beliebten neuen KI-Tools stammen dabei von Wettbewerbern.
Zum Chart
Nach einer länger andauernden Aufwärtsentwicklung bis zum Allzeithoch am 22. November 2021 bei 699,54 US-Dollar hat sich der Kurs der Aktie von Adobe in der übergeordneten Entwicklung konsolidiert. Seit dem 1. Februar 2024 befinden sich die Aktien von Adobe in einer Abwärtssequenz, wo sich bis zum 18. Juni 2025 in der Spitze bei 190,12 US-Dollar ein Minus von 73 Prozent aufgetan hat. Danach bildete sich eine Kurserholung bis zum 31. August 2026 am Level von 234,53 US-Dollar. Die letzten neun Handelstage gab der Aktienkurs nach, wobei der Kurs am Freitag letzter Woche intraday von minus 2 Prozent auf plus 2 Prozent drehte. Dies ist möglicherweise der Beginn einer Bodenbildung. Ist die aktuelle Angst der Marktteilnehmer vor einer weiteren Entwertung der Software groß genug, könnte der Abverkauf an der Börse jedoch noch weitergehen. Andererseits hat der Verlust von 73 Prozent ohne offensichtliche Beeinträchtigung der erwarteten Bilanzgewinne möglicherweise für eine Kaufgelegenheit gesorgt. Waren die Ausprägungen der KGVs in den vergangenen 10 Jahren im Bereich zwischen 30 und 50 angesiedelt, so ist das erwartete KGV 2025/26 nur noch bei 14,10. Die Konsensschätzung für das Geschäftsjahr 2027/28 liegt aktuell sogar bei 10,38. Sollten die Schätzungen eintreffen, eröffnet das momentane Kursniveau möglicherweise eine Gelegenheit für eine Long-Strategie.
Fazit
Mittlerweile sind die Kursverluste im Softwaresektor so ausgeprägt und die KGVs so niedrig, dass sich möglicherweise Kaufgelegenheiten auftun.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN JY6UBG) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Adobe Inc. in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,69 profitieren. Das Ziel sei bei 288,18 US-Dollar angenommen (8,98 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 227,47 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,75 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | JY6UBG | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 5,89 – 5,90 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 184,51 US-Dollar | Basiswert: | Adobe, Inc. | |
| KO-Schwelle: | 184,51 US-Dollar | akt. Kurs Basiswert: | 252,23 US-Dollar | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 8,98 Euro | |
| Hebel: | 3,69 | Kurschance: | + 52 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle J.P. Morgan | ||||
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