Geht Wirecard wieder steil?

Wirecard: Chance von 132 Prozent


Keine Frage: Wirecard war in den vergangenen Jahren einer der Höhenflieger am deutschen Aktienmarkt. Geht Wirecard nach einer kräftigen Korrektur wieder steil? Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie von Wirecard vor.

Über 200 Prozent Plus auf Sicht der vergangenen drei Jahre. Über 50 Prozent Kursgewinn auf Sicht der vergangenen 52 Wochen. Keine Frage: Wirecard war in jüngster Vergangenheit einer der Höhenflieger am deutschen Aktienmarkt. Der rasante Kursanstieg bescherte dem E-Payment-Spezialisten den Aufstieg in den DAX. Seit September gehört Wirecard zu Deutschlands erster Börsenliga. Bislang aber zog Wirecard als DAX-Titel die Wurst nicht vom Teller. Denn in den letzten Monaten korrigierte der DAX-Neuling und das durchaus kräftig. Fakt aber ist auch: Wirecard ist führend in einer zweifelsohne zukunftsträchtigen Branche. So sieht sich Wirecard selbst als einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr, neudeutsch E-Payment.

Hohe Wachstumsraten

Mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 33 ist die Aktie von Wirecard aber kein Schnäppchen. Aber wohl auch nicht überteuert. Denn die Wachstumsraten könnten die scheinbar hohe Bewertung der im DAX notierten Aktie rechtfertigen. So erhöhte Wirecard den Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um beachtliche 41 Prozent – das operative Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum um 38 Prozent. Die Analysten der UBS haben die Einstufung für die Aktie von Wirecard vor kurzem nach Investorentreffen auf „Buy“ mit einem Kursziel von 220 Euro belassen. Der auf Handelsunternehmen und Verbraucher ausgerichtete Ansatz mit Bezahllösungen sei einzigartig und werde die langfristigen Wachstumsambitionen des Zahlungsabwicklers stützen, meinen die Analysten.

Im Aufwärtstrend

In charttechnischer Hinsicht bewegt sich die Aktie von Wirecard in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, welcher bei etwa 126 Euro verläuft. Ein Mehrmonatstief wurde bei 124,40 Euro markiert. Mit einem Mini Future Long (WKN MF3LER) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Wirecard ausgehen, mit einem Hebel von 2,2 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt aktuell 42 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unterhalb des eben erwähnten Mehrmonatstiefs im Basiswert bei 124,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 5,05 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel könnte um 220 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 6,6 zu 1.

Wirecard (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 124,40 Euro (Mehrmonatstief)
Aufwärtstrend: 126,29 Euro

Mini Future Long auf Wirecard (Stand: 05.12.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF3LER Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 6,31/6,32 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 73,59 Euro Basiswert: Wirecard
KO-Schwelle: 80,80 Euro akt. Kurs Basiswert: 138,55 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 14,64 Euro
Hebel: 2,2 Kurschance: + 132 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Spotlight-Update: Beiersdorf

Plus von 9 Prozent 

Nivea-Hersteller Beiersdorf stellt so genannte nichtzyklische Konsumgüter her. Hierunter versteht man grundlegende Konsumgüter, auf die Menschen nicht verzichten können oder verzichten wollen. Wie beispielsweise Produkte zur Körperpflege. Trotz eines schwierigen Marktumfelds konnte der Mini Future Long auf Beiersdorf (WKN UT07JP), den wir vor zwei Wochen im „Spotlight“ vorgestellt haben, seitdem um 9 Prozent steigen. Auch aus charttechnischer Sicht bleibt Beiersdorf interessant – die Aktie bewegt sich weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrendkanal.

Beiersdorf (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 88,74 Euro (Mehrmonatstief)
Aufwärtstrend: 89,22 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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