Endlich der Turnaround?

Wacker: Chance von 147 Prozent


Seit Anfang 2018 ging es abwärts für die Wacker-Aktie. Denn das Geschäft mit Polysilicium war schwierig in den vergangenen Monaten. Doch eine Besserung scheint in Sicht. Für risikofreudige Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf Wacker vor.

Hochreines Polysilicium ist der zentrale Rohstoff für die Photovoltaik- und die Halbleiterindustrie. Wacker Chemie gilt als Polysilicium-Pionier. Und Wacker zählt heute zu den Weltmarktführern bei der Produktion von Polysilicium, das im immer dringlicher werdenden Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Rolle spielen dürfte. Doch der globale Markt für Polysilicium wurde in den vergangenen Monaten von Überkapazitäten geprägt – insbesondere chinesische Billigkonkurrenz machte Wacker zu schaffen. Um dem Preisdruck entgegenzuwirken, arbeitet Wacker daran, die Marktanteile im margenstärkeren Geschäft mit qualitativ besonders hochwertigem Polysilicium für Halbleiter-Anwendungen und monokristalline Solarzellen weiter auszubauen.

Besserung im zweiten Halbjahr?

Nach Informationen des MDAX-Unternehmens gehen Marktbeobachter davon aus, dass sich das Preisniveau für Solarsilicium im zweiten Halbjahr verbessern wird. So sehen das auch die Analysten von Warburg. Diese stufen die Aktie von Wacker Chemie nach den Q1-Zahlen auf „Buy“ mit einem Kursziel von 116 Euro. Das erste Quartal sei geprägt gewesen von schwachen Polysiliciumpreisen, bestätigen die Analysten. Man rechne auch dank Produktions-Stilllegungen einzelner Hersteller mit einer Besserung im zweiten Halbjahr. In charttechnischer Hinsicht bewegt sich die Wacker-Aktie trotz des starken Kurs-Rückgangs in den vergangenen Monaten immer noch in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher aktuell bei 72 Euro verläuft. Bei 70,08 Euro befindet sich das Kurstief des vergangenen Jahres.

Fazit

Mit einem Open End Turbo Long (WKN UX7RSW) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Wacker-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 2,7 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 37 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unter dem Kurstief von 2018 im Basiswert bei 69,85 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,33 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 116 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 9,0 zu 1.

Wacker Chemie (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 70,08 Euro (Kurstief von 2018)
Aufwärtstrend: 71,79 Euro

Open End Turbo Long auf Wacker Chemie (Stand: 08.05.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UX7RSW Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,79/2,81 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 46,67 Euro Basiswert: Wacker Chemie
KO-Schwelle: 46,67 Euro akt. Kurs Basiswert: 74,36 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 6,94 Euro
Hebel: 2,7 Kurschance: + 147 Prozent
Quelle: UBS


Spotlight-Update: Merck

Aktie wurde gesucht

Der Aktienmarkt sorgt sich seit Wochenbeginn um eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China. Trotz eines somit unruhigen Gesamtmarktes konnte sich die Aktie von Merck behaupten. Gestern knickte der DAX um 1,6 Prozent ein – die Aktie von Merck gewann gestern indes 1,6 Prozent an Wert. Die Aktien von Unternehmen, welche weniger sensibel auf konjunkturelle Entwicklungen reagieren, wurden in den vergangenen beiden Handelstagen aus oben genanntem Grund gesucht. Dazu gehört auch Merck. Vor zwei Wochen haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Merck (WKN MF6PSG) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 7 Prozent steigen.

Merck (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 93,18 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 92,92 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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