Sticht die China-Karte?

VW: Chance von 107 Prozent


Früher Vogel pickt den Wurm? Fakt ist: VW setzte sehr früh auf die chinesische Karte. Dies sollte sich auszahlen. Auch charttechnisch ist die VW-Aktie interessant. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie von Volkswagen vor.

Welchen Markt bezeichnet Volkswagen als „zweiten Heimatmarkt“? Genau: China. Denn im Reich der Mitte sind die Wolfsburger mittendrin statt nur dabei. Und das schon ziemlich lange. Logisch: Der VW-Konzern hat noch viel vor auf dem weltgrößten Automarkt. Stichwort E-Offensive. „Die Denkweise der Menschen und die Politik der Regierung sind mehr auf Elektroautos ausgerichtet als in jedem anderen Land“, wird der neue Vorstandschef Herbert Diess zitiert. Mehr als 11 Mio. E-Autos will Volkswagen bis 2028 in China produzieren. In diesem Jahr will VW nicht weniger als 8 neue SUVs auf den chinesischen Markt bringen. Übrigens: Der Golf, das Nachfolgemodell des legendären Käfers, feierte im März seinen 45. Geburtstag und wurde weltweit bereits mehr als 35 Mio. Mal verkauft. Ein echter Klassiker also.

Ausbruch aus Abwärtstrend

Und die VW-Aktie? Im Herbst 2015 plumpste das Papier von Volkswagen unter die Marke von 90 Euro. Der Dieselskandal hinterließ deutliche Spuren bei der Aktie – dieser damals immense Belastungsfaktor scheint nun Vergangenheit. Denn seit Herbst 2015 bewegt sich die VW-Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher aktuell bei etwa 138 Euro verläuft. Hinzu kommt: Vor kurzem konnte der DAX-Titel seinen langfristigen, seit Frühjahr 2015 bestehenden Abwärtstrend nach oben überwinden. Die Analysten der Deutschen Bank haben die Einstufung für die VW-Aktie auf "Buy" mit einem Kursziel von 210 Euro belassen. Der Anlegerfokus werde sich nun vor allem darauf richten, ob sich die für die zweite Jahreshälfte 2019 erhoffte Sektorerholung manifestiere.

Strategie

Mit einem Mini Future Long (WKN SE7GQA) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden VW-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 3,1 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 28 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unterhalb des langfristigen Aufwärtstrends im Basiswert bei 137,85 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 3,10 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 210 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2,8 zu 1.

Volkswagen Vz. (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 138,01 Euro

Mini Future Long auf Volkswagen (Stand: 17.04.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE7GQA Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 4,98/4,99 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 106,85 Euro Basiswert: Volkswagen Vz.
KO-Schwelle: 112,18 Euro akt. Kurs Basiswert: 156,62 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 10,32 Euro
Hebel: 3,1 Kurschance: + 107 Prozent
Quelle: Société Générale

Spotlight-Update: Commerzbank

19 Prozent Plus in 7 Tagen

Der Fusionspoker um die Commerzbank wird immer spannender. Nach Informationen von manager-magazin.de wirbt nun auch die holländische ING um das Frankfurter Finanzinstitut. Ebenfalls Interesse zeigt laut Medienberichten die italienische UniCredit. Mit der Deutschen Bank gibt es bereits seit Wochen Gespräche über einen eventuellen Zusammenschluss. Vor einer Woche haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Commerzbank (WKN UA5NBY) vorgestellt. Dieser konnte binnen sieben Tagen um 19 Prozent klettern.

Commerzbank (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 6,90 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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