Aufwärtstrend intakt

Telekom: Chance von 112 Prozent


In den letzten Handelstagen legte die Aktie der Deutschen Telekom eine verdiente Verschnaufpause ein. Doch die T-Aktie bewegt sich weiterhin in einem Aufwärtstrend. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Telekom-Aktie vor.

Internet der Dinge, Autonomes Fahren, Digitalisierung – der neue Mobilfunkstandard 5G macht das Internet deutlich schneller. So dass Geräte quasi ohne Verzögerung auf Anweisungen reagieren können. Nach mehr als drei Monaten und nicht weniger als 497 Bieterrunden ging die Versteigerung der deutschen 5G-Frequenzen in Mainz Ende Juni zu Ende. Insgesamt habe der Bund dabei laut Medienberichten fast 6,6 Mrd. Euro eingenommen – deutlich mehr als erwartet. Die Telekom habe rund 2,2 Mrd. Euro auf den Tisch gelegt, so viel wie kein anderes Unternehmen. „Wir haben das Spektrum erhalten, das wir wollten. Nach einer langen Auktion herrscht jetzt Klarheit. Jetzt werden wir ein erstklassiges 5G-Netz für Deutschland bauen. Darauf können sich unsere Kunden freuen“, wurde Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland, per Pressemitteilung zitiert.

200-Tage-Linie als Unterstützung?

Die Aktie der Deutschen Telekom stieg nach dem Ende der 5G-Auktion. Um dann allerdings in den letzten Handelstagen zu korrigieren. Doch auf Sicht der vergangenen 52 Wochen konnte die T-Aktie den DAX mit einem Kurszuwachs von 9 Prozent deutlich übertrumpfen. Zum Vergleich: Der DAX verlor in gleichem Zeitraum etwa 1 Prozent an Wert. Außerdem bewegt sich die Telekom-Aktie weiterhin in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, welcher aktuell bei etwa 14,50 Euro verläuft. Darüber könnte auch die 200-Tage-Linie den Kurs unterstützen. Der gleitende Durchschnitt befindet sich derzeit bei 14,87 Euro. Nach der jüngsten Korrekturbewegung notiert die T-Aktie zudem nahe dem überverkauften Terrain. Die Analysten der Deutschen Bank stufen die Telekom-Aktie aktuell mit „Buy“ und einem Kursziel von 19 Euro ein.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN MF6CUC) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Telekom-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,2 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 20 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unterhalb des Aufwärtstrends im Basiswert bei 14,45 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,99 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 19 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 7,3 zu 1.

Deutsche Telekom (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 14,87 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 14,51 Euro

Mini Future Long auf Deutsche Telekom (Stand: 17.07.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF6CUC Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 3,54/3,55 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 11,46 Euro Basiswert: Deutsche Telekom
KO-Schwelle: 12,01 Euro akt. Kurs Basiswert: 15,00 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 7,54 Euro
Hebel: 4,2 Kurschance: + 112 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Spotlight-Update: Henkel

Mit 5 Prozent vorne

Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Henkel (WKN SE1AM9) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 5 Prozent zulegen. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 15,1 scheint die Aktie von Henkel im Branchenvergleich nicht zu teuer. Konsumgüter-Konkurrent Procter & Gamble bringt demzufolge ein KGV20e von 24,2 auf die Waage. Wenngleich ein Bewertungsabschlag gegenüber Procter & Gamble aufgrund des zyklischen Klebstoff-Geschäfts von Henkel gerechtfertigt scheint.

Henkel (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 81,25 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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