Rekord-Auftragsbestand

Siemens: Chance von 111 Prozent


Nach einer vorübergehenden Schwächephase scheint die Aktie von Siemens wieder auf Kurs. Der DAX-Titel befindet sich in einem Aufwärtstrendkanal. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie von Siemens vor.

Vor wenigen Wochen brachte Siemens Quartalszahlen. Auftragseingang und Umsatz stiegen nach Angaben des DAX-Konzerns um 6 Prozent auf 23,6 Mrd. Euro beziehungsweise um 4 Prozent auf 20,9 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand habe mit 142 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert erreicht. Setzt man den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz, ergibt sich eine Book-to-bill-Ratio von 1,13. Zur Erklärung: Eine Book-to-bill-Ratio über 1,0 skizziert einen wachsenden Markt. Diese Kennzahl kommt insbesondere bei der Bewertung von Technologie-Titeln zum Einsatz. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 13,1 scheint die Siemens-Aktie noch nicht zu teuer.

Im Aufwärtstrendkanal

Die Analysten der Credit Suisse stufen die Aktie von Siemens derzeit auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 143 Euro. Dank des laufenden Kostensenkungs-Programms und der Bereinigung des Beteiligungs-Portfolios dürfte sich die Steigerung der Profitabilität fortsetzen, meinen die Analysten. In charttechnischer Hinsicht befindet sich das Papier des im DAX notierten Technologieriesen seit Anfang Februar in einem Aufwärtstrendkanal. Die untere Begrenzung des Trendkanals verläuft bei etwa 100 Euro. Das aktuelle Monatstief wurde zudem bei exakt 100,12 Euro markiert. Darüber bewegt sich die 200-Tage-Linie. Diese liegt aktuell bei 101,65 Euro und könnte den Kurs zusätzlich unterstützen.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN MF17QZ) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Siemens ausgehen, mit einem Hebel von 3,2 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 28 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unterhalb des Aufwärtstrendkanals im Basiswert bei 99,55 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,71 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 143 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 6,0 zu 1.

Siemens (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 101,65 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 99,99 Euro

Mini Future Long auf Siemens (Stand: 19.06.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF17QZ Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 3,34/3,35 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 72,45 Euro Basiswert: Siemens
KO-Schwelle: 75,90 Euro akt. Kurs Basiswert: 105,80 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 7,06 Euro
Hebel: 3,2 Kurschance: + 111 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Spotlight-Update: ThyssenKrupp

Über Vorstellungsniveau

Vergangene Woche haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf ThyssenKrupp (WKN ST828H) vorgestellt. Dieser notiert aktuell über Vorstellungsniveau. ThyssenKrupp will schlanker werden. Die Verwaltungskosten will man so deutlich reduzieren. Zudem wolle man das Aufzuggeschäft an die Börse bringen, um mit dem Emissionserlös den Konzernumbau voranzutreiben. Aus charttechnischer Sicht gilt das Mehrjahrestief bei 11,03 Euro als wichtige Unterstützungsmarke.

ThyssenKrupp (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 11,03 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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