Porsche AG: Abwärtstrend intakt!

Porsche AG: Die Party ist bis auf Weiteres vorbei!


Der Aktienkurs der Porsche AG hat seit dem Allzeithoch vom 29. Mai 2023 bei 120,80 Euro massiv nachgegeben. So ging das Papier gestern mit 43,39 Euro aus dem Handel. Kurzfristig besteht eher weiteres Abwärtspotenzial, weil ETFs und Fonds Porsche aufgrund des Delistings aus dem DAX am 22. September noch verkaufen müssen.

Der Sportwagenhersteller Porsche wird sein strategisches Renditeziel von 20 Prozent auf absehbare Zeit nicht erreichen. Hauptgründe dafür sind der dramatische Einbruch des Luxusmarktes in China sowie hohe Zölle in den USA. Diese beiden Märkte machen zusammen mehr als 60 Prozent des gesamten Porsche-Absatzvolumens aus. Porsche-CEO Oliver Blume bezeichnete das laufende Geschäftsjahr 2025 als „absoluten Tiefpunkt“, der für notwendige Restrukturierungen genutzt werde. Ab dem kommenden Jahr soll die Geschäftsentwicklung wieder anziehen. Aufgrund des geringen Streubesitzes und der starken Kursverluste seit Anfang August 2023 wird Porsche am 22. September 2025 aus dem DAX-Index ausgeschlossen (Delisting). Infolgedessen sind auch passiv verwaltete Indexfonds gezwungen, ihre Porsche-Anteile zu verkaufen.

Zum Chart

Seit dem Allzeithoch vom 29. Mai 2023 hat der Aktienkurs der Porsche AG in drei Wellen Kursverluste hinnehmen müssen. Vom Hoch bei 120,80 Euro hat der Kurs bis dato rund 64 Prozent auf 43,39 Euro nachgegeben. Am 26. Juni 2025 markierte das Papier das Allzeittief bei 39,58 Euro. Trotz dieser Kursverluste liegt das erwartete KGV 2025 bei aktuell 25,69, was für einen Autokonzern, der sein Margenziel deutlich unterschreiten wird, hochgegriffen ist. Die Konsensschätzung bis ins Jahr 2027 sieht zwar wieder steigende Gewinne. So erwarten die Analysten, dass der Bilanzgewinn im Zeitraum 2025 bis 2027 um 95 Prozent ansteigen wird. In Anbetracht der aktuellen Verwerfungen im globalen Handel könnte dieser Prozentsatz aber zu hochgegriffen sein, nachdem die Veränderungen in China und den USA von struktureller Natur sind. In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen ist ein neuerlicher Test des Allzeittiefs bei 39,58 Euro nicht unwahrscheinlich. So ist längerfristig betrachtet eine Abwärtssequenz noch intakt, nachdem der Aktienkurs Ende August 2025 erneut am Widerstand bei 46,64 Euro gescheitert ist. Zufällig entspricht dieser Widerstand gleichzeitig der oberen Begrenzung der Abwärtssequenz von Ende August. Auch die Indexanpassung der passiven Indexfonds auf den DAX steht noch aus und sollte zusätzlich auf dem Kurs lasten.

Porsche AG Vz. (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 46,64 // 55,58 Euro
Unterstützungen: 39,58 // 35,01 Euro

Fazit

Der Aktienkurs der Porsche AG hat seit dem Allzeithoch vom 29. Mai 2023 bei 120,80 Euro massiv nachgegeben.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN MK5T2A) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Aktie der Porsche AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,39 profitieren. Das Ziel sei bei 38,26 Euro angenommen (1,71 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 28 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 47,21 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,82 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: MK5T2A Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,19 – 1,21 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 55,27 Euro Basiswert: Porsche AG Vz.
KO-Schwelle: 55,27 Euro akt. Kurs Basiswert: 43,39 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,71 Euro
Hebel: 3,39 Kurschance: + 40 Prozent
Quelle: Morgan Stanley



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