Bald wieder über 100 Euro?

Merck: Chance von 83 Prozent


Während der DAX in den bisherigen April-Tagen meist gute Laune versprühte, rutschte die Aktie von Merck ab. Die Schwächephase der Merck-Aktie aber könnte seit gestern beendet sein. Wir stellen einen Mini Future Long auf die Aktie von Merck vor.

Mit einem Tagesplus von 2,4 Prozent gehörte die Merck-Aktie gestern zu den großen Gewinnern am deutschen Aktienmarkt. Im April allerdings rutschte der Titel aus dem DAX ab unter die psychologische Marke von 100 Euro. Womöglich hielt der Markt den Übernahmepreis für die US-amerikanische Versum in Höhe von 53 Euro je Aktie für zu teuer. Fakt aber ist: Mit dieser Übernahme will Merck den Unternehmensbereich Performance Materials entscheidend stärken und zu einem führenden Anbieter für die Halbleiter- und Displayindustrie aufsteigen. Healthcare, Life Science und eben Performance Materials – Merck verfolgt die Strategie, das Geschäftsrisiko auf diese drei nun etwa gleich starken Säulen zu streuen. Was aus unserer Sicht durchaus Sinn macht.

Weiterhin im Trendkanal

Denn ohne Zweifel bedient das Geschäftsfeld „Performance Materials“ Wachstumstrends. Merck selbst sieht sich mittlerweile auch nicht als Pharma-, sondern als Wissenschafts- und Technologieunternehmen. Werfen wir einen Blick auf den Chart. Trotz des jüngsten Rücksetzers bewegt sich der Kurs der Merck-Aktie weiterhin in einem mittelfristigen Aufwärtstrendkanal. Die untere Begrenzungslinie dieses Trendkanals befindet sich derzeit bei etwa 92,50 Euro. Zuvor könnte auch die 200-Tage-Linie, welche aktuell bei 92,72 Euro verläuft, den Kurs nach unten absichern. Die Analysten der Schweizer Bank Credit Suisse stufen den DAX-Titel aktuell mit „Outperform“ und einem mittelfristigen Kursziel von 110 Euro ein.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN MF6PSG) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Merck-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 5,8 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 13 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unter dem Aufwärtstrendkanal im Basiswert bei 92,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,27 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 110 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 3,5 zu 1.

Merck (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 92,72 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 92,26 Euro

Mini Future Long auf Merck (Stand: 24.04.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF6PSG Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 1,67/1,68 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 79,33 Euro Basiswert: Merck KGaA
KO-Schwelle: 83,30 Euro akt. Kurs Basiswert: 96,00 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 3,07 Euro
Hebel: 5,8 Kurschance: + 83 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Spotlight-Update: Volkswagen

7 Prozent Plus in 7 Tagen

Chinas Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres das Wachstumstempo aus dem vierten Quartal 2018 gehalten und damit die Erwartung von Analysten übertroffen. Dies berichtete vor wenigen Tagen die Nachrichtenagentur dpa. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde habe in den Monaten Januar bis März um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, wie das Statistikamt in Peking mitgeteilt habe. Was dies alles mit Volkswagen zu tun hat? Sehr viel. Denn der Autokonzern aus Wolfsburg betrachtet China mittlerweile als „zweiten Heimatmarkt“. Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Volkswagen (WKN SE7GQA) vorgestellt. Binnen sieben Tagen konnte der Schein um 7 Prozent steigen.

Volkswagen Vz. (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 138,29 Euro
Abwärtstrend: 152,06 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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