Weiter im Steigflug?

Lufthansa: Chance von 99 Prozent


Die Aktie der Deutschen Lufthansa befindet sich seit dem vergangenen Oktober wieder im Steigflug. Analysten trauen der Aktie zudem höhere Kurse zu. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Lufthansa-Aktie vor.

Nach Informationen der Lufthansa wird der DAX-Konzern am 14. März das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 bekannt geben. Das wäre morgen in einer Woche. An diesem Tag wolle man zudem die Verkehrszahlen für Februar veröffentlichen. Ende Oktober teilte die Lufthansa mit, dass man für 2018 mit einem operativen Ergebnis leicht unter dem Niveau des Rekordjahres 2017 rechne. Finanzvorstand Ulrik Svensson damals: „Wir haben in den ersten neun Monaten ein solides Ergebnis erreicht und steuern weiter auf das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte zu. Unsere Ergebniserwartung für das Gesamtjahr bleibt daher unverändert bei leicht unter Vorjahr.“

Neuer Passagierrekord

Klar ist: Die Airlines der Lufthansa Group haben im Jahr 2018 nach eigenen Angaben rund 142 Millionen Fluggäste transportiert und damit einen neuen Passagierrekord erzielt. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben die Einstufung für die Lufthansa-Aktie auf „Buy“ mit einem Kursziel von 28,50 Euro belassen. Bei Fluggesellschaften gebe es im ersten Halbjahr 2019 keine Anzeichen für eine moderatere Kapazitätsplanung, meinen die Analysten. Und: Die Stimmung gegenüber den Branchenwerten sei mittlerweile positiver geworden, was sich auch in bislang starken Kursentwicklungen seit Jahresbeginn ausdrücke. Zudem notiert die Aktie der Lufthansa auf Basis der 2017er-Zahlen unter Buchwert.

Im Aufwärtstrendkanal

Wie eingangs erwähnt, bewegt sich die Aktie der Lufthansa seit vergangenem Oktober in einem Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei etwa 21 Euro verläuft. Mit einem Mini Future Long (WKN ST6P88) können risikobereite Anleger, die von einer weiter steigenden Lufthansa-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 3,8 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt aktuell 23 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unter dem im Chart dargestellten Aufwärtstrendkanal im Basiswert bei 20,95 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 4,26 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 28,50 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 3,5 zu 1.

Deutsche Lufthansa (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 21,03 Euro

Mini Future Long auf Lufthansa (Stand: 06.03.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: ST6P88 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 5,92/5,93 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 16,69 Euro Basiswert: Deutsche Lufthansa
KO-Schwelle: 17,51 Euro akt. Kurs Basiswert: 22,61 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 11,81 Euro
Hebel: 3,8 Kurschance: + 99 Prozent
Quelle: Société Générale

Spotlight-Update: Deutsche Post

Viel Negatives bereits im Kurs?

Viel Negatives dürfte unserer Meinung nach bereits im Kurs der Post-Aktie enthalten sein. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 11,2 scheint die Aktie der Deutschen Post zudem moderat bewertet. Am vergangenen Mittwoch haben wir einen Mini Future Long auf Deutsche Post (WKN MC0BVW) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 5 Prozent steigen. Morgen übrigens wird die Deutsche Post nach eigenen Angaben ihren Geschäftsbericht für 2018 veröffentlichen.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 26,26 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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