Günstige Bewertung?

K+S: Chance von 121 Prozent


Vieles deutet darauf hin, dass 2019 für K+S ein deutlich besseres Geschäftsjahr werden könnte als 2018. Die Aktie aus dem MDAX ist zudem moderat bewertet. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie von K+S vor.

Nein, das vergangene Geschäftsjahr 2018 lief so gar nicht nach den Vorstellungen von K+S. Vor allem die monatelange Trockenheit machte dem Konzern aus Kassel mächtig zu schaffen. Wegen des niedrigen Wasserstands der Werra hatte K+S große Schwierigkeiten bei der Entsorgung seiner salzhaltigen Abwässer. So stand die Produktion im Werk Werra wochenlang still. Was laut Medienberichten letzten Endes mit 110 Mio. Euro auf den operativen Gewinn drückte. Und dies wiederum drückte auf den Aktienkurs. In diesem Jahr aber ist nach Angaben des Unternehmens nicht mit entsorgungsbedingten Produktions-Einschränkungen aufgrund von Trockenheit zu rechnen. So wurden beispielsweise die Speichermöglichkeiten für Abwässer erhöht.

Unterstützungszone

Schon die Zahlen nach dem ersten Quartal haben gezeigt, dass 2019 ein deutlich besseres Geschäftsjahr werden könnte als 2018. Im Quartalsvergleich konnte K+S den Umsatz um 8 Prozent und das operative Ergebnis um 14 Prozent steigern. Der Free Cashflow kletterte gar um 63 Prozent. Die Analysten von Warburg Research haben das Kursziel für die Aktie von K+S nach den Quartalszahlen von 22,80 auf 23,40 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 9,7 scheint die Aktie moderat bewertet. Zudem notiert der MDAX-Titel deutlich unter Buchwert. Zum Chart: In der Region von 15 Euro definieren Tiefpunkte der vergangenen Jahre eine Unterstützungszone. Das Mehrjahrestief liegt bei 14,60 Euro.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN UA7MQW) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von K+S ausgehen, mit einem Hebel von 2,6 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 35 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unter dem Mehrjahrestief im Basiswert bei 14,45 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,48 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 23,40 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 6,0 zu 1.

K+S (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 14,60 Euro (Mehrjahrestief)

Mini Future Long auf K+S (Stand: 05.06.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UA7MQW Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,61/0,62 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 9,66 Euro Basiswert: K+S
KO-Schwelle: 10,14 Euro akt. Kurs Basiswert: 15,72 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 1,37 Euro
Hebel: 2,6 Kurschance: + 121 Prozent
Quelle: UBS


Spotlight-Update: Continental

Continental mit Stammsitz in Hannover hat sich über die Jahre von einem reinen Reifenhersteller zu einem innovativen Technologiekonzern entwickelt. Heute zählt Continental zu den führenden Anbietern bei Fahrerassistenz-Systemen, bei Einspritz-Systemen für Diesel- und Benzinmotoren, bei der Elektromobilität sowie bei schlüssellosen Zugangssystemen und Display-Lösungen im Innenraum des Fahrzeugs. Vor einer Woche haben wir einen Mini Future Long auf Continental (WKN ST58AY) vorgestellt. Dieser notiert aktuell leicht unter Vorstellungsniveau. Solange das Mehrjahrestief bei 118,30 Euro nicht unterschritten wird, bleibt das Chartbild aus unserer Sicht positiv.

Continental (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 118,30 Euro (Mehrjahrestief)
Aufwärtstrend: 118,76 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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