Gewinner bei Strafzöllen?

Klöckner: Chance von 108 Prozent


US-Präsident Donald Trump plant Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl. Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co könnte davon profitieren. Wir sagen Ihnen warum. Und wir stellen Ihnen einen Mini Future Long auf die Aktie von Klöckner & Co vor.

Vor wenigen Tagen gab das Weiße Haus laut Medienberichten bekannt, dass man den EU-Staaten einen weiteren Aufschub bezüglich Einfuhrzölle für Stahl und Aluminium einräume. Der Aufschub ende am 1. Juni dieses Jahres, also in etwa drei Wochen. Geplant sei ein Einfuhrzoll auf Stahl in Höhe von 25 Prozent. Für den Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co wäre ein Einfuhrzoll in den Staaten nach Einschätzung der Analysten von Hauck & Aufhäuser positiv. So dürfte KlöCo mit Blick auf den Lagerbestand Sondergewinne erzielen. Laut einem Bericht des WDR beziehe Klöckner & Co zudem etwa 95 Prozent des Stahls für das US-Geschäft aus lokalen Quellen.

Deutlich verbessertes Preisumfeld

Man sei demzufolge nicht auf Importe aus Europa angewiesen. „Wenn die Marktpreise durch Strafzölle steigen, würden wir sogar kurzfristig profitieren“, so ein Unternehmens-Sprecher gegenüber dem WDR. Die Analysten der Norddeutschen Landesbank (NordLB) stufen die Aktie von Klöckner & Co aktuell mit „Kaufen“ und einem Kursziel von 13 Euro ein. Angesichts weiter erfreulicher Produktionszahlen sowie des deutlich verbesserten Preisumfelds für Stahlprodukte erwarte man eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der Branche. Mit einem Buchwert von 11,42 Euro je Aktie auf Basis der Zahlen von 2016 scheint die Aktie von Klöckner & Co preiswert.

Aufwärtstrend weiterhin intakt

Zum Chart. Die Aktie von Klöckner & Co bewegt sich seit Anfang 2016 in einem Aufwärtstrend, welcher aktuell bei 10,06 Euro verläuft. Das aktuelle Jahrestief wurde bei 9,80 Euro markiert. Mit einem Mini Future Long (WKN UT8BR4) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden KlöCo-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,1 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 21 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unter dem aktuellen Jahrestief im Basiswert bei 9,75 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 2,02 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die KlöCo-Aktie kann um 13 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 5,4 zu 1.

Klöckner & Co (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 10,06 Euro

Mini Future Long auf Klöckner & Co (Stand: 09.05.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UT8BR4 Typ: Mini-Future Long
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 2,53/2,54 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 7,73 Euro Basiswert: Klöckner & Co
KO-Schwelle: 8,11 Euro akt. Kurs Basiswert: 10,26 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 5,27 Euro
Hebel: 4,1 Kurschance: + 108 Prozent


Spotlight-Update: Infineon

22 Prozent Plus in 7 Tagen

Die im DAX notierte Infineon berichtete unlängst von vollen Auftragsbüchern, welche eine rasche Erweiterung der Kapazitäten erfordern würden. Das strukturelle Wachstum des Chip-Produzenten sei intakt, so die Analysten der Privatbank Berenberg. Der Umsatz in der Sparte Automotive sei im Vergleich zum Vorquartal um 5 Prozent gestiegen und dürfte den Aussagen des Managements zufolge weiter zulegen. Am vergangenen Mittwoch haben wir Ihnen im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Infineon (WKN SE92FS) vorgestellt. Dieser konnte in nur sieben Tagen um 22 Prozent steigen.

Infineon (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 21,99 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 21,21 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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