Apple-Zahlen beflügeln

Infineon: Chance von 100 Prozent


Die überraschend guten Apple-Zahlen beflügeln heute auch die Aktie von Infineon. Morgen dann ist Infineon selbst an der Reihe und berichtet seine Quartalszahlen. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf Infineon vor.

Im morgendlichen Handel führte die Aktie von Infineon heute das DAX-Tableau souverän an. Was uns keineswegs verwundert. Denn unserer Einschätzung nach wird der Chip-Titel heute mitunter getragen von den gestern am späten Abend bekannt gegebenen Apple-Zahlen. Diese fielen nämlich besser aus als erwartet. Der Apple-Umsatz, welcher weiterhin in hohem Maße vom iPhone abhängt, kletterte immerhin um 16 Prozent. Dies dürfte die Zulieferer wie insbesondere die Chip-Branche beruhigen. Zumal in den Wochen vor Bekanntwerden der Apple-Zahlen die Sorgen um eine nachlassende Nachfrage bezüglich hochwertiger Smartphones aufgrund schlechter Nachrichten aus dem Kreis der Zulieferer zunahmen.

Langfristiges Potenzial

Die Chip-Branche atmet also auf. Und Infineon ist zweifelsohne eines der Aushängeschilder der Branche. Morgen übrigens ist Infineon selbst an der Reihe und berichtet seine Quartalszahlen. Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktie von Infineon vor Zahlen auf „Buy“ mit einem Kursziel von 29 Euro ein. Die Resultate des abgelaufenen Quartals sowie der Ausblick für das laufende Quartal dürften die Markterwartungen insgesamt erfüllen, so die Meinung der Analysten. Zudem werde das langfristige Potenzial der E-Mobilität für den Chipkonzern weiterhin unterschätzt.

Abwärtstrend überwunden

Seit Sommer 2016 befindet sich die Aktie von Infineon in einem mittelfristigen Aufwärtstrendkanal. Die untere Begrenzungslinie dieses Trendkanals verläuft derzeit bei etwa 21 Euro. Zudem kann der DAX-Titel mit dem heutigen Kursanstieg den kurzfristigen Abwärtstrend überwinden. Das aktuelle Jahrestief wurde bei 20,26 Euro markiert. Mit einem Mini Future Long (WKN SE92FS) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Infineon ausgehen, mit einem Hebel von 3,2 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere, beträgt aktuell 28 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unterhalb des aktuellen Jahrestiefs bei 20,15 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 5,04 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Infineon-Aktie könnte um 29 Euro liegen. Somit ergibt sich ein Chance-Risiko-Verhältnis von 3,7 zu 1.

Infineon (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 21,11 Euro

Mini Future Long auf Infineon (Stand: 02.05.2018, 10.50 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE92FS Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 6,94/6,96 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 15,11 Euro Basiswert: Infineon
KO-Schwelle: 15,85 Euro akt. Kurs Basiswert: 22,05 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 13,89 Euro
Hebel: 3,2 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Société Générale

Spotlight-Update: HeidelbergCement

8 Prozent Plus in 7 Tagen

Eine moderate Bewertung weist unserer Einschätzung nach die Aktie von HeidelbergCement auf. Aktuell wird der DAX-Titel mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 10,3 gehandelt. Vor einer Woche haben wir Ihnen im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf HeidelbergCement (WKN DL125X) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 8 Prozent zulegen.

HeidelbergCement (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 75,14 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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