Bald über 100 Euro?

Henkel: Chance von 75 Prozent


Vor etwa zwei Jahren notierte die Aktie von Henkel in der Region von 130 Euro. Danach aber fiel der DAX-Titel zurück in zweistellige Kursbereiche. Notiert die Henkel-Aktie bald wieder über 100 Euro? Wir stellen einen Mini Future Long auf Henkel vor.

Bekannte Marken aus dem Hause Henkel sind Schwarzkopf, Fa, Theramed und natürlich Persil. Mit Mitarbeitern aus 120 Ländern und Standorten auf allen Kontinenten verfügt der Konzern aus Düsseldorf über eine hohe Präsenz sowohl in reifen als auch in aufstrebenden Märkten. Henkel untergliedert sich in drei Unternehmensbereiche: Pflegeprodukte, Haushaltsprodukte sowie Klebstoff-Technologien. Insbesondere das Klebstoff-Geschäft lief in den vergangenen Monaten nicht so toll. „Wie erwartet war das Geschäft im Unternehmensbereich Adhesive Technologies durch die globale Abschwächung der Industrieproduktion in einigen Branchen beeinträchtigt, wobei wir hier im Laufe des zweiten Halbjahres eine Verbesserung erwarten“, so Vorstandschef Hans Van Bylen vor einigen Wochen.

Im Branchenvergleich günstig?

Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 14,9 scheint die Aktie von Henkel nicht zu teuer. Konsumgüter-Konkurrent Procter & Gamble bringt demzufolge ein KGV20e von 24,0 auf die Waage. Wenngleich ein Bewertungsabschlag gegenüber Procter & Gamble aufgrund des zyklischen Klebstoff-Geschäfts gerechtfertigt scheint. Die Analysten der britischen Bank HSBC stufen die Aktie von Henkel derzeit mit „Buy“ und einem Kursziel von 107 Euro ein. In charttechnischer Hinsicht bewegt sich die Henkel-Aktie am unteren Ende des langfristigen Aufwärtstrendkanals. Zudem konnte der Kurs vor kurzem aus einem mittelfristigen Abwärtstrendkanal nach oben ausbrechen. Eine signifikante Unterstützungsmarke stellt zudem das Mehrjahrestief bei 80,70 Euro dar.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN SE1AM9) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Henkel ausgehen, mit einem Hebel von 3,6 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 24 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unterhalb des Mehrjahrestiefs im Basiswert bei 80,55 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,68 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 107 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2,4 zu 1.

Henkel (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 80,70 Euro (Mehrjahrestief)
Aufwärtstrend: 81,14 Euro

Mini Future Long auf Henkel (Stand: 10.07.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE1AM9 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,46/2,47 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 63,72 Euro Basiswert: Henkel Vz.
KO-Schwelle: 66,82 Euro akt. Kurs Basiswert: 88,32 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 4,33 Euro
Hebel: 3,6 Kurschance: + 75 Prozent
Quelle: Société Générale


Spotlight-Update: Freenet

10 Prozent Plus

Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Freenet (WKN US1W9H) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 10 Prozent zulegen. Die Aktie von Freenet bewegt sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher aktuell bei 16,84 Euro verläuft.

Freenet (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 16,84 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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