HelloFresh wie für die Krise geschaffen

HelloFresh Long: 73-Prozent-Chance


Der Aktienkurs von HelloFresh konnte die letzten 12 Monate rund 390 % zulegen und verdient mehr Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer. Die AG ist eindeutig den Gewinnern der Coronakrise zuzuordnen und hat im Q2 den Umsatz nach Analystenschätzungen um 70 % gegenüber dem Q2 des Vorjahres gesteigert. Auch ein aktuelles KGV von 39 verspricht im Lichte der Wachstumszahlen noch Kurspotenzial.

Die Aktie von HelloFresh gehört zu den Gewinnern der Coronakrise. Noch immer bzw. schon wieder arbeiten viele Menschen als Folge der Coronamaßnahmen von zu Hause aus und kochen auch häufiger daheim (HelloFresh verschickt Rezepte für Mahlzeiten zum Selbstkochen und liefert die vorbereiteten Zutaten für jedes Rezept gleich mit.). Das treibt das Geschäft des Kochboxlieferanten an und führt durch eine kluge Expansionsstrategie zu Umsätzen in 14 Ländern. Im Q2 2020 gehen Analysten von einem Umsatz zwischen 965 und 975 Millionen Euro aus, was einer geschätzten Steigerung im Jahresvergleich von bis zu 70 % entspricht. In den USA, wo mit 2 Millionen rund die Hälfte der Kunden gezählt werden, läuft der Betrieb am Maximum der Kapazität.
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Der Aktienkurs von HelloFresh befindet sich seit rund einem Jahr in einem Aufwärtstrend, der in der Zeit des Corona-Sell-Offs (Ende Februar bis Mitte März) nur kurz unterbrochen wurde. Die jährliche Steigung des Trends mit 33,41 Euro entspricht einer Verzinsung von 390 %. Ein weiteres Jahr mit einem vergleichbaren Zuwachs ist nicht zu erwarten, trotzdem sollte der Kurs im Betrachtungszeitraum der nächsten Wochen und Monate den Trend fortführen. Im Jahr 2020 wird erstmalig die Gewinnschwelle mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von 1,14 Euro überschritten. Aktuell führt dies zu einem KGV von 39, was beim prognostizierten Gewinnwachstum Kurspotenzial nach oben in sich birgt. Als vorläufiges Ziel der Long-Strategie dient das All Time High von Anfang Juli beim Level von 53,05 Euro. Nach unten konnte die Marke von 41,61 Euro verteidigt werden. Weil das Hoch vom Mai nicht unterschritten wurde behält die Aufwärtsbewegung den „trendy“-Charakter bei.

HelloFresh (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 53,05 // 57,00 Euro
Unterstützungen: 41,61 // 34,85 Euro

Fazit

Die Wachstumsstory des Kochboxlieferanten HelloFresh verdient mehr Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer. Einen Kursgewinn in den 4 Monaten ab dem „Coronatief“ von 230 % wird man am Markt nicht ohne weiteres ein zweites Mal finden.
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Mit einem Call Turbo-Optionsschein Open End auf die HelloFresh SE mit der WKN VP5XVM könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie von HelloFresh erwarten, überproportional durch einem Hebel von 3,64 profitieren. Das Ziel sei bei 53,05 Euro angenommen (1,89 Euro beim Turbo-Call). Der Abstand zur KNOCK-OUT-Barriere beträgt dabei 24,20 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 39,90 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Call Optionsschein ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,58 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,57 zu 1.

Call Turbo-Optionsschein Open End

Strategie für steigende Kurse
WKN: VP5XVM Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,08– 1,16 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 34,14 Euro Basiswert: HelloFresh SE
KO-Schwelle: 34,14 Euro akt. Kurs Basiswert: 44,62 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,89 Euro
Hebel: 3,64 Kurschance: + 73 Prozent
Quelle: Vontobel

Spotlight Update: Bayer

Die am 1. Juli.2020 vorgestellte Short-Idee, mit der WKN VE69W1 auf eine fallende Aktie von Bayer zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Short schloss am 28. Juli 2020 zum Geldkurs von 1,47 Euro und lag mit 84 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 60,68 Euro nachziehen. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 1,28 Euro.

Bayer (Tageschart in Euro)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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