Günstig bewertet?

HeidelbergCement: Chance von 101 Prozent


Seit dem Jahreswechsel befindet sich die Aktie von HeidelbergCement wieder im Aufwärtstrend. Zudem scheint der DAX-Titel moderat bewertet. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie von HeidelbergCement vor.

Hamburg im Januar 2017. Der Konzertbereich der Elbphilharmonie wird eröffnet. Das gläserne Gebäude mit dem einzigartig geschwungenen Dach beherbergt zwei Konzertsäle, Appartements und sogar ein Hotel. Ein neues Wahrzeichen für Hamburg ist entstanden. Die TBH Transportbeton Hamburg, eine Beteiligung von HeidelbergCement, lieferte 30.000 Kubikmeter Beton für Stützen, Wände und Decken. Nach eigenen Angaben ist HeidelbergCement in 60 Ländern unterwegs und beschäftigt dort etwa 58.000 Mitarbeiter. Die Elbphilharmonie ist somit nur eines von vielen Referenzprojekten weltweit. Weitere Referenzen sind nach Angaben des Unternehmens beispielsweise das Stadion von Atletico Madrid oder die umgebaute Skisprung-Schanze auf dem Holmenkollen nahe Oslo.

Aufwärtstrend seit Jahreswechsel

„Wir konnten Umsatz und Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs deutlich gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Neben besseren Wetterbedingungen haben eine anhaltend gute Nachfrage und erfolgreiche Preiserhöhungen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen“, wurde Vorstandschef Bernd Scheifele anlässlich der letzten Quartalszahlen per Pressemitteilung zitiert. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 10,0 scheint die Aktie von HeidelbergCement moderat bewertet. Das US-Analysehaus Bernstein Research stuft die Aktie von HeidelbergCement aktuell mit „Outperform“ und einem Kursziel von 94 Euro ein. In charttechnischer Hinsicht bewegt sich das Baustoff-Papier seit Jahreswechsel in einem Aufwärtstrend, welcher bei etwa 68 Euro verläuft. Bei 65,80 Euro markierte der Kurs des DAX-Titels ein Mehrmonatstief.

Fazit

Mit einem Mini Future Long (WKN ST7525) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von HeidelbergCement ausgehen, mit einem Hebel von 3,1 überproportional profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 28 Prozent. Ein risikobegrenzender Stoppkurs kann unterhalb des Mehrmonatstiefs im Basiswert bei 65,55 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,72 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 94 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,3 zu 1.

HeidelbergCement (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 67,75 Euro

Mini Future Long auf HeidelbergCement (Stand: 26.06.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: ST7525 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,25/2,27 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 48,38 Euro Basiswert: HeidelbergCement
KO-Schwelle: 50,78 Euro akt. Kurs Basiswert: 70,90 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 4,56 Euro
Hebel: 3,1 Kurschance: + 101 Prozent
Quelle: Société Générale


Spotlight-Update: Siemens

Weiterhin im Aufwärtstrendkanal

Die Analysten der US-Investmentbank Morgan Stanley stufen die Aktie von Siemens vor Quartalszahlen auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 125 Euro. Man rechne für den Elektrotechnikkonzern mit einer anhaltenden Auftragsstärke und saisonal üblichen Margen. Vor einer Woche haben wir einen Mini Future Long auf Siemens (WKN MF17QZ) vorgestellt. Dieser notiert aktuell leicht unter Vorstellungsniveau. Die Aktie von Siemens bewegt sich aber weiterhin in einem Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzung aktuell bei etwa 100 Euro verläuft.

Siemens (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 100,52 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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