Deutsche Telekom nahe Trenduntergrenze

Deutsche Telekom Long: 86-Prozent-Chance!


Der aktuelle Aktienkursverlauf der Deutschen Telekom wird vom Ringen um die Marke bei 18,33 Euro charakterisiert. Schwache Vorgaben aus den USA führten gestern zu einem intraday Kursverlauf von 18,44 Euro zurück auf 17,87 Euro, was einem Verlust von rund 3 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Schlusskurs vom 6. September blieb ein leichter Kursgewinn von 0,06 Prozent stehen.

Die Telekom erhöht ihre Beteiligung an ihrer US-Mobilfunktochter und zieht sich aus den Niederlanden zurück. Ein Teil des T-Mobile-US-Deals ist eine Kooperation mit Softbank. Die Deutsche Telekom stockt ihre Beteiligung an der amerikanischen Mobilfunktochter T-Mobile US auf. Zum einen wird der Konzern weitere Anteile vom Techinvestor Softbank übernehmen und zudem weitere Aktien erwerben. Die Beteiligung erhöht sich über beide Schritte von 43,2 auf 48,4 Prozent. Die Telekom kommt damit ihrem Ziel näher, die Mehrheit der US-Mobilfunktochter zu übernehmen. Im Zuge der Aufstockung schließt die Telekom eine umfangreiche Kooperation mit der Softbank. Zum einen erhält die Softbank über eine Kapitalerhöhung einen Anteil von 4,5 Prozent an dem Bonner Konzern und wird zweitgrößter Aktionär nach dem Bund. Damit erhält Softbank auch einen Platz im Aufsichtsrat der Telekom. Doch den zuletzt schwächelnden Aktien des Bonner Konzerns konnten die Nachrichten nicht lange frischen Rückenwind verleihen.
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Der fulminante Start in den gestrigen Handelstag mit der Rückeroberung der Marke bei 18,33 Euro wurde durch die schwachen Vorgaben aus den USA komplett egalisiert. Der intraday Kursverlauf landete wieder auf dem Kursniveau vom 6. September. Im übergeordneten Bild konnte der Aktienkurs der Deutschen Telekom aufgrund der anstehenden Integration des US-Mobilfunkers Sprint die epische Seitwärtsrange zwischen 14,51 und 15,43 Euro nach oben hin verlassen und einen Aufwärtstrend ausbilden. Die Seitwärtsrange im weiteren Sinn lässt sich bis zum Platzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2001 zurückverfolgen. Zum aktuellen Kurs von 17,91 Euro notierte das Papier zuletzt im Herbst 2001. Dennoch sehen Analysten Potenzial für weitere Kursgewinne, wobei die große Mehrheit das Papier zum Kauf bis zu einem durchschnittlichen Kursziel bei rund 22 Euro empfiehlt. Dies würde einem weiteren Potenzial von rund 23 Prozent entsprechen, welches mit entsprechendem Hebel eines Open End Turbo Long genützt werden kann. Nach unten scheint die Aktie bei 17,19 Euro vermehrten Orderfluss auf der Long Seite zu entwickelt.

Deutsche Telekom AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 18,32 // 18,91 Euro
Unterstützungen: 17,19 // 16,02 Euro

Fazit

Der aktuelle Aktienkursverlauf der Deutschen Telekom wird vom Ringen um die Marke bei 18,33 Euro charakterisiert. Schwache Vorgaben aus den USA führten gestern zu einem intraday Kursverlauf von 18,44 Euro zurück auf 17,87 Euro, was einem Verlust von rund 3 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Schlusskurs vom 6. September blieb ein leichter Kursgewinn von 0,06 Prozent stehen.
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Mit einem Open End Turbo Long auf die Deutsche Telekom (WKN VQ7ZK3) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs des Papiers erwarten, überproportional durch einen Hebel von 12,47 profitieren. Das Ziel sei bei 19,15 Euro angenommen (2,63 Euro beim Open End Turbo Long). Der Abstand zur Knock Out-Barriere beträgt dabei 7,6 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 17,10 Euro platziert werden. Im Derivat ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,58 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis demnach 1,5 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: VQ7ZK3 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,39 – 1,41 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 16,55 Euro Basiswert: Deutsche Telekom AG
KO-Schwelle: 16,55 Euro akt. Kurs Basiswert: 17,91 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 2,63 Euro
Hebel: 12,47 Kurschance: + 86 Prozent
Quelle: Vontobel



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