Jetzt wieder aufwärts?

Deutsche Post: Chance von 98 Prozent


Die Aktie der Deutschen Post scheint nach einer längeren Durststrecke wieder auf dem richtigen Weg. Zudem scheint die Aktie Gelb moderat bewertet. Wir stellen einen Mini Future Long auf die Post-Aktie vor.

Die Deutsche Post DHL Group investiert kontinuierlich in ihr Paketnetz und errichtet vor den Toren Berlins im brandenburgischen Ludwigsfelde ein Mega-Paketzentrum. Dies teilte der DAX-Konzern vorgestern mit. Im neuen Paketzentrum werde innovative Sortiertechnik zum Einsatz kommen, so dass Anfang/Mitte 2021 hier bis zu 50.000 Päckchen und Pakete pro Stunde bearbeitet werden können. Damit entstehe in Ludwigsfelde ähnlich wie bereits zuvor in Obertshausen und Bochum eines der größten und leistungsfähigsten Paketzentren in Europa. Schon heute sei der Konzern in der Lage, in seinen aktuell 35 Paketzentren über eine Mio. Pakete in jeder Betriebsstunde zu sortieren. Bis 2020 rechne der Konzern mit einem jährlichen durchschnittlichen Paketwachstum von 5 bis 7 Prozent.

Gut positioniert

Die Aktie der Deutschen Post verlor auf Sicht der vergangenen 52 Wochen annähernd 30 Prozent an Wert. Eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur drückte auf den Kurs der Post-Aktie. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben die Einstufung für die Aktie der Deutschen Post auf „Buy“ mit einem Kursziel von 37,20 Euro belassen. Die weltweiten Handelskonflikte dürften sich negativ auf die Geschäfte der europäischen Logistikkonzerne im vierten Quartal ausgewirkt haben, meinen die Analysten. Vor diesem Hintergrund gehöre die Aktie der Deutschen Post aber zu den am besten positionierten Unternehmen der Logistik-Branche. Viel Negatives dürfte unserer Meinung nach aber schon im Kurs enthalten sein. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 10,9 scheint die Aktie der Deutschen Post zudem moderat bewertet.

Ausbruch aus Abwärtstrendkanal

Die Aktie der Deutschen Post konnte unlängst aus einem mittelfristigen Abwärtstrendkanal nach oben ausbrechen. Seit Anfang des Jahres bewegt sich das Post-Papier in einem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal. Das aktuelle Monatstief wurde bei 25,18 Euro markiert. Mit einem Mini Future Long (WKN MC0BVW) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Post ausgehen, mit einem Hebel von 2,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 35 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Monatstief bei 25,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 8,37 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Aktie der Deutschen Post kann um 37,20 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee beläuft sich das Chance-Risiko-Verhältnis somit auf 5,1 zu 1.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 25,97 Euro

Mini Future Long auf Deutsche Post (Stand: 27.02.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC0BVW Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 10,37/10,39 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 16,68 Euro Basiswert: Deutsche Post
KO-Schwelle: 17,51 Euro akt. Kurs Basiswert: 27,05 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 20,52 Euro
Hebel: 2,6 Kurschance: + 98 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Spotlight-Update: Covestro

Zielsetzung für 2019 realistisch?

Die Analysten der Deutschen Bank haben das Kursziel für die Aktie von Covestro nach Zahlen von 74 auf 64 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf „Buy“ belassen. Das vierte Quartal des Chemiekonzerns sei schwach ausgefallen, die Zielsetzung für 2019 aber realistisch. Der von uns vor zwei Wochen vorgestellte Open End Turbo Long auf Covestro (WKN UX8417) notiert aktuell leicht über Vorstellungsniveau.

Covestro (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 47,08 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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