Deutsche Börse AG: Steigender Trend intakt!

Deutsche Börse AG: Spekulation um eine Fusion mit Euronext hilft Kurs!


Die Aktien der Deutschen Börse AG nähern sich erneut dem Allzeithoch von 294,30 Euro, das am 5. Mai 2025 markiert wurde. Dabei trägt das Gerücht über eine mögliche Fusion mit Europas größtem Börsenbetreiber Euronext zur Kurssteigerung bei. Zudem könnte die zunehmende Volatilität an den Weltmärkten in diesem Herbst das Handelsvolumen erhöhen und somit den Aktienkurs unterstützen.

Spekulationen über einen Zusammenschluss stärken die Kurse der Deutschen Börse AG und des französischen Börsenbetreibers Euronext. Am 14.09.2026 erhöhten sich die Aktien beider Unternehmen jeweils um zwei Prozent. Grund dafür ist die Bereitschaft von Euronext-Chef Stéphane Boujnah, eine Fusion mit der Deutschen Börse beziehungsweise einen Zusammenschluss der Börsengeschäfte beider Konzerne in Betracht zu ziehen. Nach Angaben von Boujnah würde ein solcher Zusammenschluss, der die Börsengeschäfte beider Gesellschaften zusammenlegt, Sinn ergeben. Europäische Politiker suchen zunehmend nach Möglichkeiten, die Kapitalmärkte der EU zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu den USA zu verbessern. Im laufenden Jahr sind die Aktien beider Unternehmen um rund 26 Prozent gestiegen.

Zum Chart

Die Aktie der Deutschen Börse AG verzeichnete seit ihrem Allzeithoch von 294,30 Euro am 5. Mai 2025 einen deutlichen Kursrückgang von 30 Prozent. Nach der Ausbildung eines Doppelbodens auf dem Kursniveau von 203,00 Euro ist der Kurs aktuell erneut um rund 37 Prozent gestiegen. Damit wird wieder das Kursniveau von Anfang Mai 2025 getestet. Das Papier notiert aktuell rund 6 Prozent unter dem Allzeithoch. Voraussetzung für den aktuellen Kursanstieg war der Krieg in der Golfregion, der die Nachfrage nach der Aktie wieder belebte. In diesem Fall profitierte der Börsendienstleister von einem exogenen Schock, einem sogenannten „Schwarzen Schwan“, der das Volumen an der Börse gesteigert hat. Dabei hat die Aktie das Potenzial, sich oberhalb von 275,00 Euro zu stabilisieren und anschließend die Marke bei 285,00 Euro zu überschreiten. Aus dieser Position könnte das Papier erneut das Hoch bei 294,30 Euro ins Visier nehmen. Der größte Risikofaktor ist die Geschwindigkeit des Anstiegs im Juli/August 2026. Aus fundamentaler Sicht liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2028 bei 18,35 und damit unter den Werten der vergangenen elf Jahre. Dies kann als ein kursstützender Faktor gewertet werden. Sollten die Bären erneut die Oberhand gewinnen, könnte am Niveau von 268,10 Euro ein Nachfrageüberhang für eine Stabilisierung des Kurses sorgen.

Deutsche Börse AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 294,30 // 324,01 Euro
Unterstützungen: 268,10 // 248,30 Euro

Fazit

Das Gerücht über eine mögliche Fusion mit Europas größtem Börsenbetreiber Euronext trägt zur Kurssteigerung der Deutschen Börse AG bei.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN JZ5X48) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Deutschen Börse AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,96 profitieren. Das Ziel sei bei 320,01 Euro angenommen (11,31 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 248,30 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 4,14 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JZ5X48 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 6,99 – 7,00 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 207,58 Euro Basiswert: Deutsche Börse AG
KO-Schwelle: 207,58 Euro akt. Kurs Basiswert: 277,40 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 11,31 Euro
Hebel: 3,96 Kurschance: + 62 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle J.P. Morgan



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