Kommt es zur Mega-Fusion?

Commerzbank: Chance von 96 Prozent


Im Scheinwerferlicht steht derzeit die Aktie der Commerzbank. Stichwort Fusion. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf die Aktie der Commerzbank vor.

Die Braut, die sich nicht traut? Nicht unbedingt. Denn „Commerzbank und Deutsche Bank haben sich heute darauf verständigt, ergebnisoffene Gespräche über einen eventuellen Zusammenschluss aufzunehmen“. Dies teilte die Commerzbank am 17. März um 13.04 Uhr per Ad-hoc-Meldung mit. Wie die „Welt am Sonntag“ kürzlich berichtete, könnte es aber deutliche Dissonanzen über den Kaufpreis geben. So solle die Deutsche Bank nicht bereit sein, die bei solchen Transaktionen übliche Übernahmeprämie zu zahlen. Zur Erklärung: Die Übernahmeprämie ist der Aufschlag auf den aktuellen Aktienkurs, der üblicherweise bei 20 bis 30 Prozent liegt. Im Umkehrschluss aber bedeutet dies, dass die CoBa-Manager am Verhandlungstisch durchaus eine Übernahmeprämie für ihre Aktionäre herausholen wollen.

Steht die UniCredit bereit?

Ob es zu einer Frankfurter Bankenehe kommt, ist also zum aktuellen Zeitpunkt keineswegs sicher. Auch wenn dies die Politik gerne hätte. Druck übt allerdings die italienische UniCredit aus. Denn die Mailänder Mutter der HypoVereinsbank, die vor rund zwei Jahren schon einmal mit der Commerzbank geliebäugelt habe, zeige laut der Nachrichtenagentur Reuters ebenfalls Interesse. Die UniCredit werde sich, so Reuters, zwar nicht in die laufenden Frankfurter Fusionsgespräche einschalten, stehe aber bereit, falls diese scheitern würden. Die Analysten der Schweizer UBS stufen die Aktie der Commerzbank indes mit „Buy“ und einem Kursziel von 10,20 Euro ein. Man bezieht sich dabei allerdings auf den letzten Quartalsbericht. Bei den Einnahmen und den Kosten habe die Commerzbank besser abgeschnitten als erwartet, so die Analysten.

Im Aufwärtstrendkanal

Seit Ende des vergangenen Jahres bewegt sich die Aktie der Commerzbank in einem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzung aktuell bei 6,81 Euro verläuft. Mit einem Mini Future Long (WKN UA5NBY) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Commerzbank-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 2,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 36 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Aufwärtstrendkanal im Basiswert bei 6,70 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,19 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Commerzbank-Aktie kann um 10,20 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,0 zu 1.

Commerzbank (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 6,81 Euro

Mini Future Long auf Commerzbank (Stand: 10.04.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UA5NBY Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,89/2,90 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 4,51 Euro Basiswert: Commerzbank
KO-Schwelle: 4,73 Euro akt. Kurs Basiswert: 7,40 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 5,69 Euro
Hebel: 2,6 Kurschance: + 96 Prozent
Quelle: UBS


Spotlight-Update: Deutsche Telekom

Weiterhin aussichtsreich

Weiterhin intakt ist der mittelfristige, seit etwas mehr als einem Jahr bestehende Aufwärtstrend der T-Aktie. Dieser verläuft aktuell bei 14,15 Euro. Zuvor könnte die 200-Tage-Linie den Kurs unterstützen – der gleitende Durchschnitt befindet sich aktuell bei 14,44 Euro. Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Deutsche Telekom (WKN SC9ECU) vorgestellt. Dieser konnte bislang um 4 Prozent steigen und bleibt nach unserem Dafürhalten weiterhin aussichtsreich.

Deutsche Telekom (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 14,44 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 14,15 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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