BMW vor Q3-Zahlen

BMW Long: 41 Prozent-Chance!


Die deutsche Autoindustrie hat sich wieder sehr gut erholt und die Kurse zeigen nach oben. Auf Dreijahresfrist hat der BMW-Kurs allerdings den Anschluss an Daimler ein wenig verloren. Beide Hersteller bedienen das Luxussegment und BMW sollte dadurch mittelfristig mehr Potenzial nach oben in sich bergen.

Heute am 3. November um 10 Uhr MEZ präsentiert BMW die Zahlen zum dritten Quartal, welches am 30. September 2021 endet. Schon im Q2 2021 lieferte der Autokonzern wieder Bestwerte ab, wobei das EBIT in diesem Quartal bei knapp 6 Milliarden Euro lag. Auch die Marge in Höhe von 16 Prozent kann sich sehen lassen. Weder die Coronakrise noch der branchenweite Engpass bei Computerchips können die Bayern aktuell bremsen. Allerdings stimmte der BMW-Chef Oliver Zipse die Mitarbeiter und Anleger auf schwere Monate ein, nachdem es aufgrund von Risiken bei den Rohstoffpreisen und der Versorgungslage bei Halbleitern vermehrt zu Problemen kommen kann.
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Im übergeordneten Bild zeigt die Performance seit dem coronabedingten Tief im März 2020 nach oben. Auch nach der Konsolidierung in den Monaten Juni bis August 2021 hat sich der Kurs wieder erholt und steuert auf den Widerstand bei 89,81 Euro zu. Werden die heutigen Zahlen von den Marktteilnehmern gut aufgenommen, sollte der Kurs den Widerstand bei 89,81 Euro hinter sich lassen und das partielle Hoch rund um den Wert bei 96,01 Euro ins Visier nehmen. Das All Time High vom März 2015 in Höhe von 123,75 Euro sollte aber erst erreicht werden, wenn die Chipknappheit und die Probleme in den Lieferketten der Vergangenheit angehören. Kurzfristig ist auch ein kleiner Einbruch denkbar, wobei die Wahrscheinlichkeit eines Unterschreitens der Unterstützung bei 81,56 Euro nicht sehr groß ist. Mittelfristig ist das Momentum aber nach oben gerichtet.

BMW AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 89,81 // 96,01 Euro
Unterstützungen: 81,56 // 76,31 Euro

Fazit

Die deutsche Autoindustrie hat sich wieder sehr gut erholt und die Kurse zeigen nach oben. Auf Dreijahresfrist hat der BMW-Kurs allerdings den Anschluss an Daimler ein wenig verloren. Beide Hersteller bedienen das Luxussegment und BMW sollte dadurch mittelfristig mehr Potenzial nach oben in sich bergen.
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Mit einem Open End Turbo Long auf BMW (WKN VQ1C3D) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs des Papiers erwarten, überproportional durch einen Hebel von 3,99 profitieren. Das Ziel sei bei 98,01 Euro angenommen (3,18 Euro beim Open End Turbo Long). Der Abstand zur Knock Out-Barriere beträgt dabei 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 81,55 Euro platziert werden. Im Derivat ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,53 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis demnach 1,26 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: VQ1C3D Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,23 – 2,24 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 66,26 Euro Basiswert: BMW AG
KO-Schwelle: 66,26 Euro akt. Kurs Basiswert: 88,73 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 3,18 Euro
Hebel: 3,99 Kurschance: + 41 Prozent
Quelle: Vontobel


Spotlight Update: AMD

Die am 06. Oktober 2021 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN VQ7HD1 auf eine steigende Aktie von AMD zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Call-Optionsschein schloss am 2. November 2021 zum Geldkurs von 3,97 Euro und lag mit 106 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Derivat auf 3,58 Euro nachziehen.

Advanced Micro Devices (AMD) (Tageschart in US-Dollar)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

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