Es geht weiter abwärts

Zucker: Neue schlechte Nachrichten


Aus den weltweit wichtigsten Anbaugebieten trafen neue, für den Zuckerpreis schlechte Nachrichten ein. Weitere Analysten gehen von einer Rekordproduktion in dieser Saison aus. Unsere vor einem Monat vorgestellte Short-Position auf einen fallenden Zuckerpreis befindet sich dadurch mit mehr als 50 Prozent im Plus.

Fundamental: Überangebot und steigende Exporte auf den Weltmarkt belasten den Zuckerpreis. Zuletzt kam die Meldung, dass in Brasiliens Hauptanbauregion um 50 Prozent mehr Rohrzucker gebrochen wurde als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Die S&P-Analysten prognostizierten für dieses Jahr zudem die größte Zuckerproduktion seit der Saison 2006/07. Saisonal betrachtet kann beim Zuckerpreis von Mai bis Mitte Juni eine richtungslose Tendenz erfolgen, bevor anschließend genauer darauf geachtet werden müsste, ob sich die Notierungen an die dann steigende saisonale Vorgabe halten können, oder ob die fundamentalen Daten den Markt zu sehr belasten.

Technisch: Weiterhin sich lässt für den Zuckerpreis eine seit Anfang dieses Jahres übergeordnet fallende Tendenz feststellen, die mit einer Abwärtsgerade um aktuell 11,60 US-Cents beschrieben werden kann. Anfang Mai erreichten die Notierungen in der Reaktion auf das zuvor markierte Tief bei 10,69 US-Cents ein Hoch bei 11,89 US-Cents, aber tendierten in der Fortsetzung der eingeschlagenen Tendenz in den letzten Tagen wieder nach unten und näherten sich der 11-Cents-Marke an. Sollte der Zuckerpreis diese nun nachhaltig unterschreiten, wäre der nächste Schritt bis an den Rand einer einstelligen Cents-Notierungen wohl nicht mehr weit.

Dadurch stieg auch unsere vor einem Monat vorgestellte Idee, mit der WKN VL7FA9 auf einen fallenden Zuckerpreis zu setzen. Als Ziel hatten wir 10 US-Cents ausgegeben. Der vorgestellte Mini Future Long notiert zur Stunde an der Börse Frankfurt zum Geldkurs von 2,92 Euro und liegt seit unserer ersten Vorstellung mit 51 Prozent im Plus. Seit unserem letzten Update tendierte der Zuckerpreis auf dem niedrigeren Niveau zur Seite. Wer seinen Gewinn nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung eines fallenden Zuckerpreises in dieser spekulativen Position investiert bleiben möchte, kann durch ein weiteres Nachziehen einen Gewinn von 30 Prozent absichern.

Zucker Future (Tageschart in US-Cents)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 11,89 // 12,30 // 13,02 // 13,45
Unterstützungen: 11,14 // 10,69 // 10,12 // 9,34

Mit einem Mini Future Short (WKN VL7FA9) können risikofreudige Anleger, die von einem fallenden Zuckerpreis ausgehen, mit einem Hebel von 3,2 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 27,9 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte im Basiswert bei 11,60 US-Cents platziert werden. Im Mini Future Short ergibt sich ein Stoppkurs bei 2,52 Euro. Nach unten bleibt das Ziel bei 10 US-Cents. Das weitere Chance-Risiko-Verhältnis der spekulativen Idee beträgt 2,3 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: VL7FA9 Typ: Mini-Future Short
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 2,92 – 2,93 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 14,60 US-Cents Basiswert: Zucker Future
KO-Schwelle: 14,32 US-Cents akt. Kurs Basiswert: 11,26 US-Cents
Laufzeit: Open end Kursziel: 3,86 Euro
Hebel: 3,2 Kurschance: + 32 Prozent

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit ggf. eine tägliche Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere bei einem Future als Basiswert beim Wechsel auf den nächsten Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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