Hitze treibt Preis

Weizen: Ernteausfall befürchtet


Das Wetter setzt dem Weizen zu. Das schlägt auf den Preis durch. In den letzten vier Wochen schoss der Weizenpreis um mehr als 20 Prozent nach oben. Noch ist das Hoch des vorherigen Jahres nicht erreicht, doch könnte in dieser Rally aufgrund steigender Nachfrage nur eine Zwischenstation für steigende Notierungen sein.

Fundamental: Mit Meldungen über Hitze, Dürre, zu wenig oder zu viel Regen setzt sich die Weizenpreisrally seit Mitte Juli fort. Ein Kurstreiber war auch der Bericht der US-Landwirtschaftsministeriums, wonach die Welt in der Saison 2018/19 mehr Weizen verbrauche als erzeuge, so dass sich die Lagerbestände verringern. Der Stocks-to-use-Ratio, das Verhältnis von Lagerbestand zum Verbrauch, sinke in den für 90 Prozent des Welthandels verantwortlichen Ländern (Russland, Kanada, Ukraine, USA, Australien, EU, Kasachstan und Argentinien) auf 13 Prozent und den niedrigsten Stand seit 1961. Die Produktion falle laut USDA auf ein Drei-Jahres-Tief und ein drohender El Niño könnte die Ernte noch einmal geringer ausfallen lassen.

Technisch: Ein Preisanstieg bei Weizen während des Sommers ist an sich nicht ungewöhnlich. In den vergangenen dreizehn Jahren stiegen die Preise im Sommer elfmal. An der Chicagoer Börse notiert Weizen zur Lieferung im September aktuell um 570 US-Cents pro Scheffel (Bushel, entspricht rund 27 kg), nachdem er bereits zuvor ein neues Jahreshoch bei 593 US-Cents erreicht hatte. Das Hoch des Vorjahres bei 612 US-Cents ist noch nicht erreicht. Jedoch zeigt der Weizenpreis seit Anfang Juli eine beachtliche Dynamik und legte bereits um mehr als 20 Prozent zu. Da Europa in diesem Jahr produktionsbedingt auf dem Weltmarkt keine große Rolle spielen könnte, würde die Rally bei US-Weizen nachfragebedingt anhalten.

Weizen Future (Tageschart in US-Cents)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 586,25 // 593,00 // 612,00
Unterstützungen: 570,75 // 553,00 // 544,25

Mit einem Mini Future Long (WKN VL7VMQ) können risikofreudige Anleger, die von einem steigenden Weizenpreis ausgehen, mit einem Hebel von 5,0 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 17,0 Prozent. Der Einstieg in eine spekulative Position bietet sich unter Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte im Basiswert bei 545 US-Cents platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich ein Stoppkurs bei 0,75 Euro. Ein Ziel nach oben könnte um 700 US-Cents bestehen. Für die spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 5,1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: VL7VMQ Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,96 – 0,97 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 458,10 US-Cents Basiswert: Weizen Future
KO-Schwelle: 471,40 US-Cents akt. Kurs Basiswert: 570,75 US-Cents
Laufzeit: Open end Kursziel: 2,09 Euro
Hebel: 5,0 Kurschance: + 115 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit ggf. eine tägliche Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere bei einem Future als Basiswert beim Wechsel auf den nächsten Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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