Zusage höherer Importe?

Soja: Die Sache ist doch klar!


Im chinesisch-amerikanischen Zollstreit geht es rauf und runter. Zuletzt kursierten Gerüchte, dass Peking mehr Soja importieren will. Der Sojapreis hat aber nur marginal zugelegt, obwohl die Chinesen mit einer deutlich höheren Abnahmemenge den USA entgegenkommen möchten.

Der Handelsstreit hält Anleger weiter in Atem. Zu Beginn dieser Woche gab es noch Zweifel an einer möglichen Einigung, zum Ende der Woche aber keimt neue Hoffnung auf, dass es doch noch zu einem Deal kommt. Jüngsten Meldungen (Tweets) zufolge liegt dem amerikanischen Präsidenten scheinbar aber wenig an einer Einigung mit China – erwartet wird zum Ende dieser Woche aus Sicht der Anleger nur ein Minimalkonsens. Vielleicht platzen die laufenden Gespräche wieder ergebnislos. Unterdessen versucht das Reich der Mitte mit Sojabohnen-Käufen die USA versöhnlich zu stimmen. Peking zeigt sich jetzt sogar bereit, pro Jahr 30 Millionen Tonnen Sojabohnen aus den USA zu beziehen. Das wären zehn Millionen mehr, als bisher – so die "Financial Times" am Mittwoch.

Investoren bleiben vorsichtig

Ein Blick auf den Kursverlauf offenbart nach einem vorausgegangenen Preissturz von 1.825 US-Dollar aus Sommer 2016 auf 797,50 US-Dollar bis Mai dieses Jahres eine grobe Seitwärtsbewegung bei Soja. Aus technischer Sicht und mithilfe positiver Impulse vom Handelsstreit könnte schon bald ein Test der nächstgrößeren Hürde bei 940,00 US-Dollar anstehen. Aber erst darüber sollte der Stein ins Rollen kommen und weitere Gewinne den mehrjährigen Abwärtstrend um 975,00 US-Dollar auslösen. Spätestens ab 1.000 US-Dollar muss wieder mit Gewinnmitnahmen bei Soja gerechnet werden. Wer seine spekulative Seite ausreizen will, kann beispielsweise auf das Open End Turbo Long Zertifikat WKN VE1NHZ zurückgreifen und ab sofort auf eine Preissteigerung setzen. Im Falle eines Rücksetzers zurück unter das Niveau von 900,00 US-Dollar dürfte die aktuell zuversichtliche Lage bei Soja schnell kippen und Abgaben zurück auf 840,00 und somit die Sommertiefs hervorrufen.

Soja Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 918,25 // 940,00 // 949,50 // 975,00
Unterstützungen: 910,50 // 899,25 // 880,00 // 865,25

Fazit

 

Sobald der Sojapreis nicht seinen seit 2016 bestehenden Abwärtstrend überwunden hat, bleibt ein Investment noch rein spekulativ. Risikolose Anleger können aber über ein Direktinvestment beispielsweise in das Open End Turbo Long Zertifikat WKN VE1NHZ trotzdem auf eine (Teil-)Einigung im Handelsstreitsetzen und aus dem Stand heraus eine Rendite von 70 Prozent bei einem Preisanstieg von Soja an 975,00 US-Dollar erreichen. Der Schein dürfte dann im Bereich von 1,14 Euro herum notieren, eine bei 890,00 US-Dollar angesetzte Verlustbegrenzung erfordert einen Ausstiegskurs von 0,37 Euro im Schein. Eine engmaschige Beobachtung des Marktes und der dazugehörigen Nachrichtenlage bleibt dabei unerlässlich.

Strategie für steigende Kurse
WKN: VE1NHZ Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,66 – 0,67 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 8,589 US-Dollar Basiswert: Soja Future
KO-Schwelle: 8,589 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 922,25 US-Dollar
Laufzeit: Open end Kursziel: 1,14 Euro
Hebel: 12,5 Kurschance: + 70 Prozent
Quelle: Vontobel


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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