Gefährliches Spiel!

Palladium: Trendkanal stützt, aber...


wie lange noch? Der einstige Star unter den Rohstoffen Palladium hat bis Ende Oktober sämtliche Ziel auf der Oberseite mustergültig abgearbeitet und sich in eine wohlverdiente Pause verdrückt. Doch nun droht der jüngste Aufwärtstrend einem Bruch zum Opfer zu fallen.

Ohnehin ist eine eklatante Schwäche bei Rohstoffen zu erkennen, insbesondere Metalle verlieren durchweg merklich an Wert, teilweise haben Sie bereits ein Verkaufssignal aktiviert. Palladium konnte sich dem Abwärtssog bislang noch entziehen, notiert derzeit aber an einer extrem wichtigen Schaltmarke für den mittelfristigen Verlauf. Diese besteht zum einen aus dem seit August bestehenden Aufwärtstrend, zum anderen aus dem Niveau von 1.700 US-Dollar. Beides wirkt kurzfristig stabilisierend, das sukzessive weggleiten anderer Metalle wie beispielsweise Gold, Silber und Platin könnte aber ein Vorbote für das Industriemetall Palladium sein. Zeitgleich würde allerdings auch die stark überkaufte Situation sukzessive abgebaut werden, eine weiter ausstehende Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte einen Dolchstoß für Palladium bedeuten. Investoren sollten sich nun von ihren Long Positionen trennen oder aber einen Hedge in Form eines Short-Investments in Betracht ziehen.

Auf Gratwanderung

Sobald der Palladiumpreis unter die Montagstiefstände von 1.678 US-Dollar zurückfällt, werden weitere Abgaben sehr wahrscheinlich. Eine erste Zielzone bildet das Unterstützungsniveau um 1.650 US-Dollar, darunter könnte es mit Palladium sogar an die Märzhochs von 1.614 US-Dollar weiter abwärts gehen. Spätestens an dieser Stelle sollte aber wieder mit einer deutlichen Gegenwehr von Käufern gerechnet werden, bis dahin lässt sich die potenzielle Wegstrecke jedoch sehr gut beispielsweise über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN SR5TCG handeln. Im Übrigen beträgt die mögliche Renditechance bis zu 90 Prozent. Ein möglicher Turnaround auf dem aktuellen Kursniveau ist jedoch noch nicht vollends vom Tisch, ein Kursanstieg über 1.735 US-Dollar könnte die Gratwanderung auf der Stelle beenden und weitere Preissteigerungen nach sich ziehen. Höher als die aktuellen Jahreshochs bei 1.825 US-Dollar dürfte das Metall aber kaum klettern, die vorausgegangene Rallye sollte erst noch sukzessive verdaut werden. Um dies zu bewerkstelligen, kämen weitere Abgaben sogar bis auf das genannte Ausbruchsniveau um 1.614 US-Dollar infrage. Nur tiefer sollte es nach Möglichkeit nicht mehr gehen, damit das übergeordnet bullische Szenario weiter aufrecht erhalten werden kann.

Palladium (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.718 // 1.733 // 1.760 // 1.804
Unterstützungen: 1.678 // 1.650 // 1.638 // 1.814

Fazit

 

Ein Short-Investment bei Palladium kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen infrage. Zum einen sollte das Unterstützungsniveau um 1.678 US-Dollar wegfallen, zum anderen muss dies noch auf Tagesschlusskursbasis geschehen. Nur dann kann wirklich von einer Korrektur zunächst in den Bereich von 1.650 US-Dollar ausgegangen werden, darunter auf das Ausbruchsniveau von 1.614 US-Dollar. Für diesen Fall können sich Anleger beispielsweise das Open End Turbo Short Zertifikat WKN SR5TCG etwas näher ansehen und anschließend an einem potenziellen Verkaufssignal von Anfang an partizipieren. Die mögliche Renditechance beliefe sich dann auf bis zu 90 Prozent, das Ziel im Schein läge entsprechend bei 11,81 Euro. Als Verlustbegrenzung kann die Marke von 1.740 US-Dollar gemessen am Basiswert angesetzt werden, der Ausstiegspunkt wurde mit 0,41 Euroerrechnet.

Strategie für fallende Kurse
WKN: SR5TCG Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 6,02 – 6,12 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 1.760,00 US-Dollar Basiswert: Palladium (Troy Ounce)
KO-Schwelle: 1.760,00 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1.702,71 US-Dollar
Laufzeit: Open end Kursziel: 11,81 Euro
Hebel: 24,8 Kurschance: + 90 Prozent
Quelle: Société Générale

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.




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