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Palladium: Schon wieder in bullischer Hand?


Im Grunde genommen erübrigt sich ausgerechnet diese Frage! Palladium scheint gerade wieder im Begriff zu sein, seine aktuelle Konsolidierungsphase auf der Oberseite verlassen zu wollen. Die Chancen hierfür stehen sogar gut.

Bereits seit geraumer Zeit ist eine Feinunze Palladium deutlich wertvoller, als das jahrhundertealte Zahlungs- und Währungsmittel Gold. Fast schon über ein ganzes Jahr lang tendiert der Palladiumpreis in einem engen Aufwärtstrend steil nach oben. Zeitgleich hat dieser wegen dem hohen Bedarf in der Automobilbranche sogar an Geschwindigkeit zugenommen. Dies führte das Metall schließlich bis Ende Februar auf ein Rekordhoch von 1.568 US-Dollar aufwärts. Bis dahin galten 1.500 US-Dollar noch als große Hürde, nicht ohne Grund hat sich nach Ausbruch darüber eine zwischengeschaltete Konsolidierungsphase in Form eines latenten Abverkaufs zurück auf exakt auf 1.500 US-Dollar eingestellt. Dort endeten auch die jüngsten Tiefstände, im Augenblick macht Palladium den Anschein eines Ausbruchsversuchs auf frische Jahreshochs.

Sollte beschriebenes Unterfangen mit einem Kursanstieg mindestens über 1.568 US-Dollar in den nächsten Stunden bestätigt werden, wären weitere Ziele bei zunächst 1.600 US-Dollar und darüber am 261,8 % Fibonacci-Retracement von 1.631 US-Dollar zu suchen. In diesem Szenario würde Palladium wieder über seine obere Trendkanalbegrenzung zulegen und könnte seinen Lauf sogar noch einmal beschleunigen. Unterhalb der aktuellen Jahreshochs ist jedoch mit anhaltender Volatilität und Ausschlägen zu beiden Seiten zu rechnen – sogar ein Doppelhoch wäre vorstellbar. Einen merklichen Dämpfer würden Käufer bei einem Punktestand von unter 1.450 Zählern erleiden. In diesem Fall könnte es zu einer größeren Korrektur auf das Niveau von glatt 1.400 US-Dollar je Feinunze, darunter sogar auf 1.250 US-Dollar kommen können.

Palladium (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.557 // 1.568 // 1.586 // 1.600
Unterstützungen: 1.539 // 1.515 // 1.500 // 1.475

Mit einem Mini-Future Long (WKN MC0FAP) können risikofreudige Anleger, die von einem steigenden Palladiumpreis ausgehen, mit einem Hebel von 11,4 ab der Marke von 1.568 US-Dollar von einem Anstieg profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 6,5 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und kann im Basiswert um das Niveau der natürlichen Stopp-Loss-Barriere des Scheins von 1.497 US-Dollar angesetzt werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 7,36 Euro. Ein Ziel nach oben könnte um 1.631 US-Dollar bestehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt 1,5 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC0FAP Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 11,97 – 12,00 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 1.418,9500 USD Basiswert: Palladium
KO-Schwelle: 1.454,0000 USD akt. Kurs Basiswert: 1.552,02 USD
Laufzeit: Open end Kursziel: 19,14 Euro
Hebel: 11,4 Kurschance: + 55 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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