Starke Börsen belasten

Gold: Risikofreude der Anleger drückt Goldpries


Kaum melden die Aktienmärkte in den USA wieder frische Rekordstände, ziehen sich Investoren trotz einer Dollarschwäche aus dem sicheren Hafen Gold zurück. Technisch ist die Sachlage eindeutig zu bewerten, ein weiterer Ausverkauf steht möglicherweise unmittelbar bevor.

Nach einer fulminanten Rallye von 1.160 US-Dollar beginnend ab August letzten Jahres konnte sich der Goldpreis wie erwartet über die Hürde von 1.366 US-Dollar hinwegsetzen und Anfang September schließlich in die lange favorisierte Zielzone von 1.557 US-Dollar einmarschieren. Seitdem herrscht aber ein zwischengeschalteter Abwärtstrend, der zunächst als bullische Flagge gewertet worden ist. Allerdings trübt sich das Chartbild innerhalb des im abgelaufenen Monats etablierten steigenden Dreiecks zunehmend ein. Solche Formationen sind aus technischer Sicht trendbestätigend, eine Auflösung zur Unterseite hat sich bereits im gestrigen Handel nur zu deutlich angedeutet und könnte frische Tiefes hervorbringen. Da hilft auch die Dollarschwäche offenbar nur wenig gegen einen weiter fallenden Goldpreis.

Korrekturfortsetzung wahrscheinlich

Das eindeutige Scheitern der bullischen Marktteilnehmer im Bereich von 1.520 US-Dollar und der gestrige Ausverkauf unter die untere Begrenzung des steigenden Dreiecks könnten weitere Verkäufe auf den Plan rufen und für Abgaben zunächst an die Oktobertiefs bei 1.459 US-Dollar sorgen. Darunter müsste mit einem Rücklauf des Goldpreises auf 1.450 US-Dollar gerechnet werden, insgesamt bestünde sogar die Möglichkeit eines Rückläufers an das Ausbruchsniveau um 1.366 US-Dollar. Für jeden dieser Teileabschnitte können sich Investoren bei Interesse beispielsweise das Open End Turbo Short Zertifikat WKN VE1K05 etwas genauer anschauen. Positiven Auftrieb, würde der Goldpreis hingegen erst bei fallenden Aktienmärkten oder einem schwächeren Dollar erhalten. Jedoch erst über dem Niveau von 1.520 US-Dollar kann tatsächlich ein Rücklauf an 1.557 US-Dollar und somit die Jahreshochs erfolgen. Das längerfristige Chartbild schließt aber weiterhin einen Kursanstieg auf 1.700 US-Dollar als mittelfristige Zielmarke nicht aus. Erst muss aber die laufende Konsolidierung endgültig verdaut werden.

Gold (Troy Ounce - Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.500 // 1.520 // 1.535 // 1.557
Unterstützungen: 1.480 // 1.459 // 1.449 // 1.420

Fazit

 

Sobald der Goldpreis auf Tageskursschlussbasis unter das Niveau von 1.480 US-Dollar zurückfällt, werden Rückläufer zunächst auf 1.450 US-Dollar sehr wahrscheinlich. An dieser Stelle könnte bereits der laufende Abwärtstrend enden, möglicherweise geht es aber auf das Niveau von 1.366 US-Dollar erst noch zurück und bietet über das vorgestellte Open End Turbo Short Zertifikat WKN VE1K05 entsprechend eine höhere Renditechance - in diesem Fall wären maximal 200 Prozent zu holen. Ziel des Scheins dürfte dann um 15,41 Euroherum liegen, bei 1.450 US-Dollar sollte das Zertifikat um 7,84 Euro notieren. Die Verlustbegrenzung kann oberhalb der letzten Hochs von 1.520 US-Dollar angesiedelt werden, ein Ausstiegskurs von 1,09 Euro erscheint dabei als sinnvoll.

Strategie für fallende Kurse
WKN: VE1K05 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 5,14 – 5,15 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 1.537,39 US-Dollar Basiswert: Gold (Troy Ounce)
KO-Schwelle: 1.537,39 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1.481,98 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 15,41 Euro
Hebel: 25,9 Kurschance: + 200 Prozent
Quelle: Vontobel


Bei Mini Future und Open End Optionsschein findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


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