Käufer müssen jetzt handeln

Gold im Korrekturmodus


Seit dem letzten Rekordhoch beim Gold-Future aus Mitte April hat sich kurzzeitig eine Konsolidierung eingeschlichen und Abschläge in einer Größenordnung von knapp sechs Prozent hervorgerufen. Um eine Aufwärtstrendfortsetzung schreiben zu können, müssen Käufer das Edelmetall schon sehr bald wieder über die obere Abwärtstrendkanalbegrenzung vorantreiben, um nicht eine Korrekturausweitung zu riskieren.

Übergeordnet verfolgt der Gold-Future seit Mitte Februar dieses Jahres eine überaus steile Rallye und konnte auf 2.431 US-Dollar bis Mitte dieses Monats zulegen. Zeitgleich wurden mehrere Kursziele auf dem Weg dorthin überrannt, was auch die kleinere Schwächephase der letzten Tage im Rahmen einer Konsolidierung erklären dürfte. Aktuell liegen weder Signale für die Bullen noch Bären vor, die nächsten Tage dürften aber eine Entscheidung erzwingen. Auf der Unterseite würde ein Bruch einer untergeordneten Trendlinie durch einen Kursrutsch unter 2.290 US-Dollar weiteres Korrekturpotenzial freisetzen können und die Mitte April gestartete Konsolidierung entsprechend ausweiten. Später könnte aber bei einer sich abzeichnenden Stabilisierung ein strategisches Long-Investment in Erwägung gezogen werden, weil aktuell keinerlei Anzeichen auf eine größere Trendwendeformation vorliegen.

EMA 200 im Fokus

 

Um ein bärisches Szenario für den Gold-Future mit Zielen bei 2.222 und darunter 2.176 US-Dollar auszulösen, bedarf es Tagesschlusskurse unterhalb von 2.290 US-Dollar. Im Zuge dessen dürfte der 200-Tage-Durchschnitt einem Test unterzogen werden und könnte im Anschluss als Sprungbrett für neuerliche Rekorde fungieren. Gelingt es dagegen den kurzzeitigen Abwärtstrend durch einen Sprung mindestens über 2.395 US-Dollar zu knacken, könnte sofortiges Aufwärtspotenzial zunächst an die Rekordstände bei 2.431 und darüber 2.522 US-Dollar ausgelöst werden. Für welche Richtung sich das Edelmetall entscheidet, wird aber erst in den kommenden Tagen ersichtlich.

Gold-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 2.361 // 2.398 // 2.431 // 2.522 US-Dollar
Unterstützungen: 2.315 // 2.267 // 2.222 // 2.176 US-Dollar

Fazit

 

Eine weitere Abkühlung der etwas überhitzten Kursrallye der letzten Woche würde dem Gold-Future unterhalb von 2.290 US-Dollar drohen und in der Spitze Korrekturpotenzial auf 2.176 US-Dollar auslösen. Entsprechend könnte hierauf ein Short-Investment im Rahmen einer gewöhnlichen Konsolidierung beispielshalber über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN DQ2QCQ abgeschlossen werden. Die mögliche Renditechance beliefe sich auf 155 Prozent, Ziel des Scheins wurde bei rechnerisch 22,69 Euro ermittelt. Zwischenzeitliche Anstiege sollten jedoch stets einkalkuliert werden. Eine Verlustbegrenzung kann hierbei um den EMA 50 bei aktuell 2.338 US-Dollar angesetzt werden, was im Schein einen Stopp-Kurs von 7,56 Euroergeben würde.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DQ2QCQ Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 7,65 – 7,66 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 2.433,30 US-Dollar Basiswert: Gold-Future
KO-Schwelle: 2.433,30 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 2.337,65 US-Dollar
Laufzeit: Open end Kursziel: 22,69 Euro
Hebel: 28,5 Kurschance: + 155 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


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