EURO unentschieden vor Fed-Entscheid

EUR/USD Long: 61-Prozent-Chance!


Nach der sechsmonatigen Aufwärtsentwicklung ausgehend von Mai 2020 bis Februar 2021 ist der Kurs in eine Seitwärtskonsolidierung eingeschwenkt, an deren unterer Begrenzung die Notierung einen kleinen Rebound eingelegt hat. Mittelfristig sollte der Euro jedoch weiter nachgeben.

Heute um 20 Uhr werden die Ergebnisse der US-Notenbankberatungen bekannt gegeben. Die Frage ist, ob die Notenbanker die Zinszügel anziehen oder nicht. Die Zinszügel anziehen im weiteren Sinne bedeutet, dass mit dem sogenannten „Tapering“ die Anleihenkäufe der Fed langsam gedrosselt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass die Notenbank weiter auf Zeit spielen und die Wirtschaftsdaten der nächsten Monate abwarten wird, bevor sie sich zu irgendwelchen Tapering-Schritten verpflichtet. Dies spiegelt auch die Erwartung der Marktteilnehmer wieder, die von einer Target Rate von 0 bis 25 Basispunkten ausgehen. Für den EUR/USD bedeutet dies ein Fortführen der Kursentwicklung in Richtung stärkerer US-Dollar, weil im Gegensatz zum Euroraum zumindest ein Tapering diskutiert wird.
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Der EUR/USD hat sich im großen Bild seit den Turbulenzen Mitte März 2020, wo die 1,0700 US-Dollar gehandelt wurden, stark nach oben entwickelt. In der Spitze ging es Anfang Jänner 2021 bis auf 1,2344 US-Dollar nach oben, bevor wieder eine schwächere Phase den Kurs Ende März 2021 auf 1,1704 US-Dollar drückte. Der kurzen Erholung bis Ende Mai folgte ein starker Abverkauf in Form einer doppelten ATR Bewegung. Auch wenn sich der Kursverlauf nach dem doppelten ATR Tag Mitte Juni 2021 wieder etwas gemäßigt hat, ist dieses Short Signal noch aufrecht. Mittelfristig sehen Analysten den Euro bei 1,1550 US-Dollar. Lässt die Fed den Referenz-Zinssatz in der Spanne zwischen 0 und 0,25 Basispunkten, sollte der Euro weiter schwächeln. Allerdings ist aktuell eine leichte Widerstandszone beim Level von 1,1757 US-Dollar erreicht, wo der Euro vermehrt auf Kauforders trifft. Ein Rücklauf auf die Marke von 1,1954 US-Dollar ist möglich, aber weniger wahrscheinlich als ein Ansteuern der 1,1550 US-Dollar.

EURO (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,19546 // 1,22354 US-Dollar
Unterstützungen: 1,17571 // 1,15510 US-Dollar

Fazit

Nach der sechsmonatigen Aufwärtsentwicklung ausgehend von Mai 2020 bis Februar 2021 ist der Kurs in eine Seitwärtskonsolidierung eingeschwenkt, an deren unterer Begrenzung die Notierung einen kleinen Rebound eingelegt hat. Mittelfristig sollte der Euro jedoch weiter nachgeben.
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Der Mini Future Long (WKN VQ8C13) ermöglicht es dem Investor, mit einem Hebel von 26,46 von einem fallenden Kurs des EUR/USD Kurs zu profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt 0,04 US-Dollar (3,4 Prozent). Der Einstieg in diese Strategie bietet sich unter der Beachtung eines Stoppkurses bei 1,205 US-Dollar an. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,85 Euro. Das mittelfristige Ziel könnte bei 1,1550 US-Dollar liegen (6,08 Euro beim Mini Future). Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Idee beträgt 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: VQ8C13 Typ: Mini-Future Short
akt. Kurs: 3,85– 3,86 Euro Emittent: Vontobel
Basispreis: 1,2269 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,222 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1819 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 6,08 Euro
Hebel: 26,46 Kurschance: + 61 Prozent
Quelle: Vontobel



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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

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