Abfuhr bei 1,1872 USD

EUR/USD: Bullen tun sich schwer


Der Euro (EUR) gegenüber dem US-Dollar (USD) tut sich an einer bestimmten Stelle mit einem Folgeanstieg schwer und läuft knapp darunter grob seitwärts. Dabei stellt genau dieser Widerstandsbereich eine entscheidende Stelle für eine mittelfristige Weichenstellung dar.

Ein Blick auf den Kursverlauf in diesem Jahr zeigt einen intakten Aufwärtstrend beim Währungspaar Euro zum US-Dollar, dieser drückte das Paar von 1,0636 auf 1,2010 US-Dollar in der Spitze bis Ende August aufwärts. In diesem Bereich hatte sich anschließend eine volatile Konsolidierungsbewegung eingestellt, diese reichte zeitweise sogar unter den 50-Tage-Durchschnitt auf 1,1612 US-Dollar abwärts. Seit Ende September herrscht aber wieder eine kurzfristige Erholung bei EUR/USD, der markante Widerstandsbereich um 1,1872 US-Dollar verhinderte in den letzten Tagen jedoch einen nachhaltigen Anstieg darüber. Dieser Bereich muss aber für eine mittelfristige Signallage überwunden werden, anderenfalls könnte sich eine erweiterte Korrekturausdehnung einstellen. Ob eine entscheidende Weichenstellung aber noch vor dem Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl zustande kommt, müsste erst noch abgewartet werden, eine vorherige Überprüfung der Handelsoption kann aber nicht schaden.

Kampf um Signal

Zu Beginn dieser Handelswoche herrscht wieder eindeutige Abgabebereitschaft unter Investoren, aktuell stützt nur noch das Niveau um 1,18 US-Dollar das Währungspaar EUR/USD. Innerhalb dessen könnte es in den kommenden Tagen zu weiteren Abschlägen auf den 50-Tage-Durchschnitt kommen, darunter auf die entscheiden Unterstützung bei glatt 1,17 US-Dollar. Für eine positive Signallage müsste aber das Widerstandsband um 1,1872 US-Dollar bullisch kreuzen, damit zumindest Aufwärtspotenzial zurück an die Jahreshochs bei 1,2010 USD freigesetzt werden kann. Darüber würde das nächste Ziel um 1,21 US-Dollar liegen und kann entsprechend über ein Long-Investment abgedeckt werden. Hierzu würde sich sehr gut das zeitlich unbeschränkte Open End Turbo Long Zertifikat WKN DFN14R anbieten. Die mögliche Rendite-Chance vom aktuellen Kursniveau aus gerechnet läge bei einem Test der zuletzt genannten Kursmarke bei satten 250 Prozent.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1872 // 1,1928 // 1,1965 // 1,2010
Unterstützungen: 1,1800 // 1,1749 // 1,1700 // 1,1661

Fazit

 

Erste Long-Positionen können bei einem nachhaltigen Kursanstieg (mindestens per Tagesschlusskurs) über das markante Widerstandsniveau von 1,1872 US-Dollar über das vorgestellte Open End Turbo Long Zertifikat WKN DFN14R aufgebaut werden. Ziele lägen dann bei den aktuellen Jahreshochs von 1,2010 US-Dollar, darüber bei 1,21 US-Dollar. Die mögliche Rendite-Chance beliefe sich in diesem Szenario auf 250 Prozent, entsprechend dürfte der Schein bei vollständiger Ideenumsetzung bei 3,28 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung sollte dann aber die Marke von 1,18 US-Dollar nicht überschreiten, wodurch sich ein möglicher Ausstiegskurs von 0,74 Euro im Schein ergibt.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DFN14R Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,84 – 0,85 Euro Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,1717 USD Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,1717 USD akt. Kurs Basiswert: 1,1813 USD
Laufzeit: Open end Kursziel: 3,28 Euro
Hebel: 117,7 Kurschance: + 250 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück