Zweite Welle im Anmarsch

EUR/HUF: Euro im Angriffsmodus


Im Währungspaar Euro (EUR) zum ungarischen Forint (HUF) bereiten sich Euro-Bullen offenbar für den nächsten Aufwärtsschub vor und könnten damit eine neuerliche Kaufwelle auslösen. Aus technischer Sicht wird dies ohnehin noch erwartet und bietet gewinnversprechende Handelsansätze auf aktuellem Kursniveau.

Übergeordnet kann seit März dieses Jahres nach einem erfolgreichen Test der markanten Unterstützung aus dem Jahr 2018 um 313,00 HUF eine Aufwärtsbewegung festgestellt werden, die ein vorläufiges Hoch bei 327,5159 HUF zur Folge hatte. Mit diesem Schritt gelang es dem Währungspaar EUR/HUF kurzfristig über eine mittelfristige Abwärtstrendlinie zu springen, nur wenig später musste jedoch ein vergleichsweise starker Pullback zurück auf die Unterstützungszone von rund 320,00 HUF vollzogen werden. Seitdem aber befindet sich der Euro gegenüber dem ungarischen Forint wieder im Aufwind und hat seit Anfang Juni eine erste Kaufwelle und anschließende Korrektur vollzogen. Aus technischer Sicht fehlt jetzt nur noch eine zweite Kaufwelle, die bereits am Freitag einen Anfang genommen haben könnte und daher gute Handelsansätze auf der Long-Seite bietet.

Für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kursanstiegs zurück an die Jahreshochs von 327,5159 HUF sollte möglichst das Niveau von mindestens 324,6021 HUF überwunden werden. Nur so lässt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit eine übergeordnete Aufwärtsbewegung sogar bis an die Zwischenhochs aus September letzten Jahres bei 329,1834 HUF ableiten. Damit sollte auch der etwas tiefere Pullback aus Anfang Juni endgültig abgehakt werden.

Misslingt hingegen ein Kursanstieg über die favorisierte Tiggermarke, könnte sich kurzfristig eine neutrale Handelsspanne oberhalb von 322,00 HUF einstellen. Erst darunter sollte sich sukzessive Schwäche offenbaren und Rücksetzer in den Unterstützungsbereich von 320,00 HUF Durchsetzen. Dieses Verhalten würde jedoch den Ausbruch über den mittelfristigen Abwärtstrend aus Anfang dieses Jahres beträchtlich stören, könnte sogar zu einem nachhaltigen Fehlsignal führen.

EUR/HUF (Tageschart in HUF)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 324,6021 // 325,0000 // 326,5984 // 327,5159
Unterstützungen: 323,3088 // 322,9195 // 322,6340 // 321,3984

Fazit

 

Kurzfristig orientierte Anleger können bei der vorgestellten Handelsidee beispielsweise auf das Open End Turbo Long Zertifikat WKN DDX5W0 zurückgreifen. Bei einem Ziel von 329,1834 HUF ergibt sich hierdurch ein Renditepotenzial von 73 Prozent. Die Verlustbegrenzung sollte gemessen am Basiswert zunächst nicht höher als 323,00 angesetzt werden, bei diesem Szenario ergibt sich hierdurch ein Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) von 4,0 zu 1. Da dieses Engagement jedoch vergleichsweise kurzfristig ausgelegt ist, sollte auch eine engmaschige Beobachtung des Paares nicht ausbleiben. Im vorgestellten Schein ergibt sich bei vollständiger Umsetzung der Handelsidee ein Zielbereich von 3,60 Euro, der Stoppkurs ist entsprechend um 1,70 Euro gemessen am Zertifikat anzusetzen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DDX5W0 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,04 - 2,08 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 317,82 HUF Basiswert: EUR/HUF
KO-Schwelle: 317,82 HUF akt. Kurs Basiswert: 324,1178 HUF
Laufzeit: Open end Kursziel: 3,60 Euro
Hebel: 48,16 Kurschance: + 73 Prozent
Quelle: DZ Bank

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.




Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück