Droht jetzt sogar ein Verkaufssignal?

Brent Crude Öl: Entspannung schickt Preis runter


Die Zeichen stehen wirtschaftlich und politisch auf Entspannung, für den Rohölpreis könnte dies allerdings nichts Gutes bedeuten. Ein Überangebot an den Weltmärkten könnte zu einer Fortsetzung der Preisspirale auf der Unterseite sorgen.

Nachdem die Panik an den Märkten wegen der Deeskalation im Streit zwischen den USA und im Iran zurückgegangen war, hat sich auch der Rohölpreis ähnlich wie nach den Anschlägen auf eine saudische Ölraffinerie im September von seinen Höchstständen aus der abgelaufenen Woche wieder merklich wegbewegt. Aktuell notiert das schwarze Gold im Bereich einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie sowie der Kursmarke von rund 64,00 US-Dollar. Sollten die USA und China nun noch ihr über lange Zeit hinweg ausgearbeitetes Vertragswerk am Mittwoch unterschreiben, könnte der weltwirtschaftliche Abschwung etwas abgefedert werden. Analysten gehen jedoch von keiner signifikantenRohölpreissteigerung aus, die Märkte sind mit dem Rohstoff ausreichend versorgt, was zu einer weiteren Verbilligung des Schmierstoffs führen könnte. Technisch jedenfalls sieht die Sachlage eindeutig aus, ein Trendbruch würde weitere Verkaufssignale nach sich ziehen und den Energieträger entsprechend verbilligen.

Prognosen gesenkt

Die jüngst nach unten revidierten Wachstumsprognosen für die USA und Europa sorgen für Preisdruck. Rohöl der Nordseesorte Brent Crude könnte demnach weiter nachlassen, unterhalb der technischen relevanten Marke von 64,00 US-Dollar wäre ein Verkaufssignal zu erwarten und dürfte die grobe Seitwärtsspanne bestehend seit Dezember 2018 zwischen 57,94 und 69,50 US-Dollar weiter fortsetzen. Damit einhergehend gingen Verluste in Richtung 61,00 US-Dollar bei Rohöl einher, darunter könnte es sogar noch zu einem Test der unteren Handelsspanne bei 57,94 US-Dollar kommen. Für dieses Szenario sollten Anleger nicht unvorbereitet sein, hierzu kann beispielsweise auf kurzfristiger Ebene das Open End Turbo Short Zertifikat WKN DDK7DK für Abhilfe sorgen. Zuvor muss aber an der Aufwärtstrendlinie sowie dem aktuellen Kursniveau ein kurzfristiger Dip zur Oberseite einkalkuliert werden. Daher kommt ein Short-Einstieg erst ein Stück weit unter der genannten Kursmarke infrage. Höhere Preise als 67,00 US-Dollar werden dem Schmierstoff allerdings nicht zugetraut.

Brent Crude Öl (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 65,00 // 65,77 // 67,00 // 67,59
Unterstützungen: 64,00 // 63,01 // 61,50 // 61,00

Fazit

 

Für den Fall eines nachhaltigen Kursrutsches unter das Niveau von 64,00 US-Dollar kämen weitere Abgaben in Richtung 61,00 und 57,94  US-Dollar ins Spiel. Für diesen Fall können sich sehr kurzfristig agierende Investoren beispielsweise über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN DDK7DK eindecken und an einem Preisrückgang überdurchschnittlich stark partizipieren. Die mögliche Renditechance bis zur unteren Ebene der mittelfristigen Handelsspanne beliefe sich auf bis zu 80 Prozent. Der Schein dürfte dann entsprechend im Bereich von 12,35 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung sollte allerdings das Niveau von 67,00 US-Dollar nicht unterschreiten. Das ergibt aus rechnerischer Sicht einen Ausstiegskurs in vorgestellten Zertifikat von 4,22 Euro. Als Anlagehorizont werden nur wenige Wochen veranschlagt, was den Trade besonders überschaubar macht.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DDK7DK Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 6,91 – 6,92 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 71,902 US-Dollar Basiswert: Brent Crude Future
KO-Schwelle: 71,902 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 64,30 US-Dollar
Laufzeit: Open end Kursziel: 12,35 Euro
Hebel: 8,33 Kurschance: + 80 Prozent
Quelle: DZ Bank

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


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