Trump gießt noch mehr Öl ins Feuer

Brent Crude Öl: Downtrend vorm Ende!


Während Europas Börsen mit Verlusten in den Mittwochshandel gestartet sind, machten die Rohölpreise auf den Weltmärkten durch deutliche Kursanstiege auf sich aufmerksam. Zuvor hatten die USA und der Iran ihre gegenseitigen Militärschläge fortgesetzt und damit eine neue Eskalation entfacht. Im Endeffekt legte der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent Crude über 100 USD je Barrel zu und konnte sogar einen seit Anfang März bestehenden Abwärtstrend dezent überwinden.

In den letzten Stunden sollen die USA fünf iranische Tanker in der Straße von Hormus zerstört haben, der Iran antwortete darauf mit Gegenschlägen auf US-Kriegsschiffe. Ein Ende der Eskalationsspirale zeichnet sich dadurch nicht ab, obwohl der amtierende US-Präsident Trump durch die galoppierenden Spritpreise in den USA innenpolitisch stark unter Druck steht und hierdurch die Inflation zusätzlich anheizt. Eine Fortsetzung der Eskalation in der Straße von Hormus könnte Brent dadurch schon sehr zeitnah über das Vorgängerhoch von Ende Juli von 102,00 US-Dollar anschieben und damit ein neues Kaufsignal mittelfristiger Natur auslösen. Auf energieintensive Unternehmen würden dadurch hohe Zusatzkosten und eine gesteigerte Inflation für die Weltbevölkerung zukommen.

Strategische Ölreserven am unteren Limit

 

Zusätzlich befinden sich die strategischen Ölreserven der größten Wirtschaftsmächte der Erde bereits sehr stark am Limit, was eine baldige Wiederbefüllung notwendig machen wird. Vor dem Hintergrund des nahenden Herbstes und anschließenden Winters könnten die Rohölpreise sehr rasch in Richtung 112,72, 115,30 und schlussendlich auf die Verlaufshochs von Anfang März bei 119,50 US-Dollar zulegen und ein Long-Investment sehr lukrativ gestalten. Für Entspannung dürfte hingegen ein Preissturz mindestens unter 95,90 US-Dollar sorgen, dies würde nämlich für Entspannungssignale aus dem Nahen Osten sprechen und könnte in der Folge zu einem Rücksetzer zurück auf 87,30 US-Dollar je Barrel führen. Anzeichen für eine Deeskalation liegen derzeit aber leider keine vor.

Brent Crude Öl-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 102,00 // 104,62 // 109,30 // 112,72 US-Dollar
Unterstützungen: 98,06 // 95,95 // 93,15 // 90,04 US-Dollar

Fazit

 

Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DN482S bei einem Tagesschlusskurs mindestens über dem Niveau von 102,00 US-Dollar könnte auf einen Kursanstieg der Rohölpreise der Nordseesorte Brent Crude auf 115,30 US-Dollar gesetzt werden; bei einer vollständigen Umsetzung der Handelsidee würde dem Anleger zum Schluss eine Renditechance von 140 Prozent winken. Orientierungshalber würde der Schein am Ende bei 20,35 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung sollte wegen der anhaltend hohen Volatilität vorläufig das Niveau von 96,30 US-Dollar gemessen am Basiswert aber nicht unterschreiten. Als Anlagehorizont sollten hierzu jedoch einige Wochen eingeplant werden; zusätzlich muss auf die Gefahr schneller Richtungswechsel durch wechselnde Eskalationsstufen hingewiesen werden.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DN482S Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 8,35 – 8,36 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 92,06 US-Dollar Basiswert: Brent Crude Öl-Future
KO-Schwelle: 92,06 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 101,37 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 20,35 Euro
Hebel: 10,55 Kurschance: + 140 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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