Tesla steuert in Richtung All Time High

Call auf Tesla: 70 Prozent Chance!


Tesla eilt von einem Output-Rekord zum Nächsten und gibt an, im Schnitt jedes Jahr um rund 50 Prozent mehr Einheiten abzusetzen. Aktuell warten die Giga-Factories Berlin und Austin auf ihre Inbetriebnahme. Ökonomisch hat sich der Elektroauto-Konzern stabilisiert, was offensichtlich zu einem ruhigeren Kursverlauf geführt hat. Die implizite Volatilität ist vor der Veröffentlichung der Q3-Zahlen dennoch sehr hoch angesiedelt.

Am 20. Oktober veröffentlicht Tesla die Finanzergebnisse für das Q3 2021. Das Management geht davon aus, dass in einem mehrjährigen Betrachtungshorizont die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der ausgelieferten Einheiten rund 50 Prozent beträgt. Für das gesamte Jahr 2021 wird sogar mit einem stärkeren Wachstum unter der Annahme einer stabilen Lieferkette gerechnet. Die Nachfrage nach Elektroautos von Tesla übersteigt aktuell das Angebot bei weitem. In Deutschland gab es im September 2021 mehr Neuzulassungen des Tesla Model 3 als von Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse zusammen. Das Ausstoßwachstum hängt aber auch sehr stark an der Inbetriebnahme der Fabriken nahe Berlin und in Austin Texas noch im Jahr 2021 ab.
.
Zum Chart
.
Nach dem steilen Aufwärtstrend ab Oktober 2019 bis Anfang Januar 2021 bildete der Kursverlauf der Tesla-Aktie eine Konsolidierung bis Mai 2021 aus. Im Juni 2021 scheint die Konsolidierung am Niveau von 546,64 US-Dollar abgeschlossen und der Kurs ist entlang einer flacheren Aufwärtsentwicklung in Richtung All Time High am Level von 893,44 US-Dollar unterwegs. Der Widerstand bei 703,12 US-Dollar wurde schließlich Ende August überwunden und fungiert aktuell als Kernunterstützung. Trotz der eingekehrten relativen Ruhe bei den Kursschwankungen weist die Tesla-Aktie eine implizite Volatilität von 45 aus. Die Marktteilnehmer rechnen augenscheinlich bei der Veröffentlichung der Q3 Zahlen am 20. Oktober mit gröberen Kursschwankungen. Mittelfristig sind die für einen Autobauer gehandelten KGVs von jenseits der 100 durch die aktuelle exponentielle Output-Steigerung zu rechtfertigen. Langfristig sollte aber die etablierte Autoindustrie den technischen Rückstand aufholen und der bekannte US-Shortseller Michael Burry Recht behalten.

Tesla Inc. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 893,44 // 980,01 US-Dollar
Unterstützungen: 703,12 // 546,64 US-Dollar

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Tesla-Aktie bis auf 950,01 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JJ3169) überproportional mit einem Omega von 3,78 profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität von 46 % und dem Ziel bei 950,01 US-Dollar (1,65 Euro beim Optionsschein) bis zum 14.12.2021 ist eine Rendite von rund 70 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 718,81 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von 62 % beim Optionsschein, der auf 0,37 Euro sinken würde. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,13 zu 1, wenn bei 0,37 Euro ein Stop Loss vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JJ3169 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,98 – 0,99 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 780,00 US-Dollar Basiswert: Tesla Inc.
akt. Kurs Basiswert: 817,96 US-Dollar
Laufzeit: 17.03.2022 Kursziel: 1,65 Euro
Omega: 3,78 Kurschance: + 70 Prozent
Quelle: JP Morgan


Optionsschein-Update 15.10.2021: Snowflake

Die am 1. Oktober 2021 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN SF1WUD) mit dem Basispreis von 270 US-Dollar auf Snowflake zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 7,19 Euro und lag mit 35 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Derivat auf 7,05 Euro nachziehen. So kann diese Position über break-even abgesichert werden.

Snowflake Inc. (Tageschart in US-Dollar)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück