Linde gibt Gas

Call auf Linde: 58 Prozent Chance


Linde ist global gut aufgestellt und der Aktienkurs spiegelt das mit regelmäßigen Zugewinnen in turbulenten Zeiten wieder. Der zyklische Teil der Linde-Umsätze sollte durch die Beilegung des Zollstreites mit einem weiteren Anstieg reagieren.

Der aus der Fusion mit Praxair hervorgegangene Konzern Linde PLC beginnt Einsparungspotentiale zu heben, indem zum Leidwesen der Mitarbeiter mehr Stellen gestrichen werden, als zum Zeitpunkt der Fusion angekündigt wurde. In Deutschland beschäftigt der Konzern um die 7.000 Mitarbeiter und plant 1.825 Mitarbeiter abzubauen. Die Hauptlast der Stellenstreichungen wird also den ehemals deutschen Konzernteilen zugemutet. Des einen Leid des anderen Freud gilt für die Aktionäre von Linde PLC, die schon von einer Outperformance gegenüber dem breiten Markt profitiert haben.
Das KGV von 28 (2019e) erscheint den Aktionären offensichtlich angemessen, nachdem Linde als Globaler Marktführer gilt. Weiters werden zweistellige Gewinnwachstumsraten in den nächsten Jahren erwartet.

Zum Chart

Ab der im Oktober 2018 abgeschlossenen Fusion mit Praxair entwickelt sich der Kurs von Linde in einem übergeordneten Aufwärtstrend, der Mitte Juni 2019 endet. Eventuell wirkte sich auch ein seit 1. Mai 2019 ins Leben gerufene Aktienrückkauf-Programm positiv auf den Kurs aus. Die Linde-Aktien konnte sich im Zeitraum Anfang Mai bis Ende Juli 2019 deutlich von der Benchmark Dax abheben.
Seit dem Doppeltop bei 184 Euro, welches sich von Mitte Juni 2019 bis Ende Juli 2019 herausbildete, hat der Kurs leicht auf 165 Euro korrigiert und im Bereich 165 Euro bis 170 Euro einen Boden gefunden. Aktuell scheint die Bodenbildungsphase abgeschlossen und der Kurs ist auf dem Weg zum Widerstand bei 184 Euro, der gleichzeitig auch das all time high ist. Hält die positive Stimmung am Markt weiter an, könnte auf Frist von 3 Wochen auch ein neues all time high bei 194 Euro möglich sein.

Von dieser Entwicklung kann mit einem Call-Optionsschein profitiert werden.
Der ausgewählte Call (Basispreis 185) mit der WKN CP2RG8 weist eine Implizite Volatilität von 21,87 % auf und deutet damit auf eine gewisse Gelassenheit der Marktteilnehmer in Bezug auf die Kursentwicklung der nächsten Wochen hin. Die griechische Variable Omega beträgt 8,54.

Linde (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 184,00 // 194,00 Euro
Unterstützungen: 178,42 // 172,45 Euro

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Linde-Aktie bis auf 194 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN CP2RG8) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität und dem Ziel bei 194 Euro (2,858 Euro beim Optionsschein) bis zum 28.11.2019 ist eine Rendite von rund 57,48 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 178 Euro, resultiert daraus ein Verlust von 23,42 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 2,5 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CP2RG8 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,02 – 1,04 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 185,00 Euro Basiswert: Linde
akt. Kurs Basiswert: 182,30 Euro
Laufzeit: 15.06.2020 Kursziel: 1,622 Euro
Omega: 8,54 Kurschance: + 56 Prozent
Quelle: Citigroup

Optionsschein-Update 07.11.2019: AMD

Die am 18.10.2019 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN JP933T) mit einem Basispreis von 33 US-Dollar und Fälligkeit am 17.01.2020 auf eine steigende Aktie von AMD zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 0,42 Euro und lag mit 110 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Basiswert auf 34,50 US-Dollar mitnehmen, so dass sich im Optionsschein ein neuer Stoppkurs bei 0,375 Euro ergibt. So könnte diese Position schon über dem Vorstellungskurs abgesichert werden.

AMD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:



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