Sechs-Jahres-Hoch

Call auf Gold: Zentralbanken kaufen Tonnen


Der Goldpreis ist auf den höchsten Stand der letzten sechs Jahre gestiegen. Tendenz steigend. Wie ein Call-Optionsschein auf Gold mit einem Basispreis bei 1200 US-Dollar und einer Fälligkeit im Juni nächsten Jahres von steigenden Kursen profitieren könnte.

Der US-Dollar als Weltwährung und Wertaufbewahrungsmittel ist derzeit nicht mehr ohne Alternative: Denn große Zentralbanken, darunter China und Russland, setzen auf die älteste Währung der Welt und kaufen Gold ein. Das treibt den Preis. Dieser Trend könnte sich noch eine Weile fortsetzen.

Gold dient Regierungen als Gegen-Dollar und Absicherung im Krisenfall. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwarben staatliche Institutionen um mehr als 50 Prozent mehr Gold als im Vorjahreszeitraum. Es war der höchste Anstieg, seitdem Zentralbanken wieder Gold kaufen statt verkaufen.

Zudem ist davon auszugehen ist, dass eine Zuspitzung der Handelskonflikte der USA, ein darüber hinaus beginnender Währungskrieg gegen China (oder auch gegen die Europäische Union) und eine damit verbundene Eintrübung der weltweiten Konjunktur den Anstieg des Goldpreises weiter anheizt.

Gold (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Zum Chart

Wir rechnen daher mit einer mittelfristigen Fortsetzung der freundlichen Tendenz, die sich im Chart bereits seit August letzten Jahres darstellt. Im ersten Schritt erreichte der Goldpreis ein Hoch um 1347 US-Dollar, doch gab auf ein Tief um 1265 US-Dollar nach, als sich der Handelsstreit abschwächte.

Doch mit einer erneuten Zuspitzung der Ereignisse nahm auch der Goldpreis seine vorherige Richtung wieder auf und sprenge die bisherigen Widerstände um 1347 und 1363 US-Dollar. Auch die kurzfristige Hürde um 1450 US-Dollar wurde mit dem dynamischen Ausbruch nach oben pulverisiert.

Der Goldpreis schoss auf den höchsten Stand der letzten sechs Jahre nach oben. Zuletzt notierte er im April 2013 über 1500 US-Dollar. Der Anstieg könnte sich mit grob formulierten Zielen um 1800 und 1900 US-Dollar fortsetzen, wobei der Goldpreis nicht mehr unter 1440 US-Dollar fallen sollte.

Gold (Monatschart in US-Dollar)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1510 // 1584 // 1796 // 1921
Unterstützungen: 1449 // 1401 // 1382 // 1347

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einem weiter steigenden Goldpreis ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN CP78BS) davon profitieren. Dieser Optionsschein könnte eine Rendite von 81 Prozent erzielen, sofern Gold bis zum Laufzeitende am 17.06.2020 auf 1800 US-Dollar steigt.

Sollte er höher steigen oder das Ziel früher erreichen, wäre auch eine höhere Rendite möglich. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste Gold um 1530 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Falls der Goldpreis am Bewertungstag unter 1200 US-Dollar schließt, endet der Optionsschein wertlos.

Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Anfangs könnte diese spekulative Idee im Optionsschein mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs von 23,85 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 4,1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CP78BS Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 29,60 – 29,62 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 1200,00 US-Dollar Basiswert: Gold
akt. Kurs Basiswert: 1507,90 US-Dollar
Laufzeit: 17.06.2020 Kursziel: 53,57 Euro
Omega: 4,5 Kurschance: + 81 Prozent
Quelle: Citigroup



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