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Call auf FMC: US-Pläne treiben Aktie an


Fresenius Medical Care (FMC) steigt. Eine Gesetzesänderung in den USA könnte dem Dialysekonzern nutzen. Wie ein Call-Optionsschein auf die Aktie von FMC mit einem Basispreis bei 62 Euro und einer Fälligkeit im Dezember von weiterhin steigenden Notierungen profitieren könnte.

US-Reformpläne zur Verbesserung der Behandlung und Prävention von Nierenerkrankungen im Endstadium verhalfen Fresenius Medical Care (FMC) zu einem Kurssprung. FMC ist der weltweit größte Anbieter von Dialyseprodukten und Dienstleistungen und stark in den USA vertreten.

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwochabend eine Executive Order unterzeichnet, die das Ziel hat, die Behandlung von Nierenerkrankungen auf mehreren Wegen zu verbessern. Auch das Gesundheitsministerium legte ein Papier zu verschiedenen Gesetzesinitiativen vor.

Dazu gehört, dass bis 2025 der Anteil neuer US-Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium, die Heimdialyse oder eine Transplantation erhalten, auf 80 Prozent gesteigert werden soll. Bei der Heimdialyse gilt FMC nach der Übernahme von NxStage Medical gut aufgestellt.

FMC hatte im Februar grünes Licht für die Übernahme des US-Unternehmens erhalten, das unter anderem tragbare Hämodialyse-Maschinen entwickelt. Zum anderen könnte FMC von den Plänen einer pauschalen Pro-Kopf-Zahlung für Medicare-Patienten bei Gewinn und Marge profitieren.

Die Berenberg-Analysten bewerteten die möglichen US-Gesetzesänderungen bei der Behandlung von Nierenerkrankungen als positiv für das Unternehmen. Umsatzverluste im eigenen Geschäft könnten dadurch mehr als kompensiert werden, urteilten die Analysten und sahen die Aktie als Kauf.

FMC (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Zum Chart

Obwohl die FMC-Aktie seit Anfang Mai zwischen 64,50 und 76 Euro schwankte, lässt sich dennoch seit Jahresbeginn ein Aufwärtstrend feststellen, der aktuell um 67,30 Euro beschrieben werden kann und mehrfach bestätigt wurde. Auch überwanden die Notierungen die 200-Tage-Linie bei 69,70 Euro.

Das eröffnet der Aktie nun die Möglichkeit, den seit Oktober letzten Jahres bestehenden, fallenden Widerstand um aktuell 71 Euro im nächsten Schritt zu überwinden und dadurch die Rückkehr zu höheren Kursen einzuleiten. 76 Euro, 84 Euro und 92 Euro wären dabei die nächsten Etappen.

FMC (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 71,44 // 76,67 // 91,74
Unterstützungen: 67,94 // 67,24 // 66,28

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer weiter steigenden FMC-Aktie ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JP6TLJ) davon profitieren. Dieser Optionsschein könnte eine Rendite von 90 Prozent erzielen, sofern die Aktie bis zum Laufzeitende am 20.19.2019 auf 84 Euro steigt.

Sollte sie höher steigen oder das Ziel früher erreichen, wäre auch eine höhere Rendite möglich. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie um 73,60 Euro (Break-Even-Punkt) schließen. Falls am Bewertungstag die Aktie unter 62 Euro schließt, endet der Optionsschein wertlos.

Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Anfangs könnte diese spekulative Idee im Optionsschein mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs von 0,90 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 4 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JP6TLJ Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,09 – 1,16 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 62,00 Euro Basiswert: FMC
akt. Kurs Basiswert: 70,64 Euro
Laufzeit: 20.12.2019 Kursziel: 2,20 Euro
Omega: 4,8 Kurschance: + 90 Prozent
Quelle: JP Morgan



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