Bei EON steigt die Spannung

Call auf EON: 75 Prozent Chance


E.ON konnte Mitte Januar 2020 aus einer über 12 Monate andauernden Seitwärtsbewegung nach oben ausbrechen, nachdem nicht nur über eine anziehende Preisschraube diskutiert, sondern auch daran gedreht wird. Weiters brachte CEO Teyssen den Klimaschutz in die Diskussion ein, wo E.ON als Lieferant von grünem Strom langfristig nur profitieren kann.

Der auf den Stromtransport und Verkauf an den Endkunden fokussierte Konzern E.ON kann auf 50 Millionen Kunden aufbauen. Durch die Umstrukturierungen in Zuge der Energiewende musste der Aktienkurs in der Vergangenheit Federn lassen. Aktuell deutet aber viel darauf hin, dass sich E.ON stabilisiert hat und sogar in der Position ist, das Preisgefüge zu ändern. Konzernchef Teyssen prescht vor und verlang das Ende der EEG-Umlage, die zusammen mit dem Netzentgelt rund 45 Prozent des Strompreises ausmacht und die Kosten für den Konzern senken würde. Als größter Stromverkäufer in Deutschland nützt ihm auch die Debatte um den Klimaschutz, den tendenziell wird fossile Energie teurer und grüner Strom billiger. Die Aktie hat auch im Hinblick auf die Elektromobilität Phantasie.

Zum Chart

Charttechnisch bildet der Kurs von E.ON die Energiewende in Deutschland ab. Wo der Großteil der DAX-Werte seit 2010 einen steigenden Verlauf aufweist, hat der Kurs von E.ON eine beträchtliche Konsolidierung hinter sich. In dieser Zeitspanne verlor die Aktie 75% ihres Wertes und konnte erst Anfang 2017 einen Boden bilden. Mitte Januar 2020 ist der Kurs aus der Seitwärtsbewegung ausgebrochen und wertet mittelfristig in Richtung Widerstandszone bei 13 Euro auf. Auf diesem Weg ist ein Widerstand bei 12,01 Euro zu überwinden. Unterstützung findet der Kurs bei 10,44 Euro und in weiterer Folge bei 10,01 Euro. Bei aktuellem Momentum ist der Bereich zwischen 12,01 Euro und 13,15 Euro zwischen 7 und 12 Wochen erreichbar. Ein nachhaltiges Überschreiten dieser Zone ist in dieser Zeitspanne eher nicht möglich.

Der ausgewählte Call (Basispreis 11,60 Euro) mit der WKN ST3PGW weist eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 20,49 % auf. Hier erwarten die Marktakteure weiter durchschnittliche Schwankungen im Underlying E.ON.

E.ON (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 11,55 // 12,30 Euro
Unterstützungen: 10,44 // 10,01 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden E.ON-Aktie bis auf 12,30 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN ST3PGW) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 20,52 und dem Ziel bei 12,30 Euro (1,016 Euro beim Optionsschein) bis zum 07.05.2020 ist eine Rendite von rund 75 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 10,44 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 52% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,45 zu 1, wenn bei 10,44 Euro (0,28 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: ST3PGW Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,55 – 0,56 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 11,60 Euro Basiswert: E.ON
akt. Kurs Basiswert: 11,24 Euro
Laufzeit: 16.12..2020 Kursziel: 1,016 Euro
Omega: 8,40 Kurschance: + 75 Prozent
Quelle: Société Générale

Optionsschein-Update: NVIDIA

Die am 27. Dezember 2019 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN SR0HUN) mit dem Basispreis von 240 US-Dollar und Fälligkeit am 18.09.2020 auf eine steigende Aktie von NVIDIA zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 7,48 Euro und lag mit 170 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Basiswert auf 284,86 US-Dollar nachziehen, so dass sich im Optionsschein ein neuer Stoppkurs bei 5,83 Euro ergibt. So könnte diese Position über break even abgesichert werden.

NVIDIA (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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