Superhelden

Call auf Disney: Im Kino klingelt die Kasse


Marvels Avengers ist an der Kinokasse sehr erfolgreich. Es befinden sich weitere Blockbuster in der Pipeline. Wie ein Call-Optionsschein auf die Disney-Aktie mit einem Basispreis bei 120 US-Dollar und einer Fälligkeit im März von steigenden Notierungen profitieren könnte.

Disney befindet sich auf Expansionskurs: In den USA startete Disney seinen Streamingdienst Disney Plus bereits. Ab Herbst soll dieses Angebot auch in Deutschland verfügbar sein. Bislang liefen Star Wars, die Marvel-Reihe und andere Disney-Produktionen vorrangig bei den Konkurrenten.

Mit dem Start von Disney Plus war zu befürchten, dass die Streaming-Anbieter wie Netflix, Sky und Amazon diese Inhalte und die FOX-Produktionen verlieren könnten. Jedoch einigte sich Netflix in den USA auf einen Deal mit Disney, die Inhalte den Nutzern weiterhin, aber viel später anbieten zu können.

Auch an der Kinokasse klingelt es bei Disney. Nur vier Wochen nach dem Kinostart ist Avengers: Endgame der zweitbeste Film seit Bestandsaufnahme. Weltweit erzielte er bereits eine Einnahme von 2,63 Milliarden US-Dollar und wird nur von Avatar mit 2,79 Milliarden US-Dollar übertroffen.

Doch seit der Übernahme großer Teile von 21th Century Fox für 71,3 Milliarden US-Dollar gehört auch dieser Steifen nun zum Disney-Konzern. Deshalb plant Disney vier Avatar-Filme, die zwischen 2021 und 2027 in die Kinos kommen könnten. Zudem verdient Disney auch am Merchandising.

Noch in diesem Jahr stehen Toy Story 4, ein neuer Spider-Man-Film, König der Löwen, Frozen 2 und ein neuer Star-Wars-Teil bevor. Solche Blockbuster in der Pipeline zu haben, sorgt für Fantasie. Die zeigte sich mit einem Plus in der Aktie von 25 Prozent seit Jahresbeginn, in der Spitze sogar 30 Prozent.

Disney (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Im April schoss die Disney-Aktie mit einer Kurslücke zwischen 118 und 126 US-Dollar deutlich nach oben und erreichte in der Folge Ende April ein Hoch bei 142,37 US-Dollar. Anschließend gaben die Notierungen nach, stabilisierten sich aber an einer Unterstützung bei 131 US-Dollar.

Von dieser Unterstützung aus könnte nun der nächste Angriff auf höhere Kurse starten. In den letzten Tagen zeigten sich bereits steigende Notierungen, wobei das erste Ziel das genannte Hoch sein könnte. Sollte die Aktie das bisherige Hoch überwinden, wären auch höhere Notierungen denkbar.

Disney (Wochenchart in US-Dollar)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 137,44 // 142,37
Unterstützungen: 130,78 // 126,36

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Disney-Aktie ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN ST0469) profitieren. Dieser Optionsschein könnte eine Rendite von 77 Prozent erzielen, sofern die Aktie bereits bis Laufzeitende am 20.03.2020 auf 160 US-Dollar steigt.

Sollte sie höher steigen oder das Ziel früher erreichen, wäre auch eine höhere Rendite möglich. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie um 142,60 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Falls am Bewertungstag die Aktie unter 120 US-Dollar schließt, endet der Optionsschein wertlos.

Ansonsten wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Anfangs könnte diese spekulative Idee im Optionsschein mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs von 1,50 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt dadurch 3,1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: ST0469 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,99 – 2,00 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 120,00 US-Dollar Basiswert: Disney
akt. Kurs Basiswert: 137,21 US-Dollar
Laufzeit: 20.03.2020 Kursziel: 3,54 Euro
Omega: 4,6 Kurschance: + 77 Prozent
Quelle: Société Générale

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück