Daimler im Trend

Call auf Daimler: 78 Prozent Chance!


Daimler ist im Begriff, die Produktpallette radikal auf das neue Elektrozeitalter umzustellen und dem Vorreiter Tesla Marktanteile im gehobenen Segment abspenstig zu machen. Charttechnisch hat der Kurs unmittelbar nach dem Abverkauf Mitte März 2020 einen intakten Aufwärtstrend ausgebildet, an dessen unter Begrenzung sich die Notierung aktuell befindet. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen festeren Kurverlauf.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Auftragslage in den meisten Autofabriken entscheidend verbessert. Denn vor zwölf Monaten waren die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch viel deutlicher zu spüren. Wo damals Werksferien auf dem Plan standen, herrschte tatsächlich eine Produktionspause. Jetzt sind die Auftragsbücher wieder viel besser gefüllt, nur die mangelhafte Chipversorgung ist als aktuell dringlichstes Problem geblieben. In der Autobranche ist die Hoffnung groß, dass es bald tatsächlich wieder größere Chiplieferungen gibt. Der Höhepunkt des Engpasses scheint jedenfalls vorbei zu sein. Inzwischen produzieren wichtige Halbleiterwerke wieder, die über Monate ausgefallen waren. Mit den zusätzlichen Saisonarbeitskräften soll ein Teil der Produktionsausfälle aus dem Frühjahr wieder hereingeholt werden.
.
Zum Chart
.
Der Aktienkurs von Daimler hat seit dem Corona-Sell-Off Mitte März 2020 einen Aufwärtstrend ausgebildet, der aktuell immer noch intakt ist. Zwar bewegt sich der Kurs an der unteren Begrenzung des Trends, die sich zusätzlich mit dem Supportlevel bei 75,33 Euro überschneidet. Die Überschneidung erzeugt ein stärkeres Signal, als ein Indikator alleine. Zudem hat der Kurs innerhalb des Trendkanals eine Seitwärtsrange entwickelt, aus der er möglicherweise nach oben ausbrechen könnte. Die Planzahlen von Daimler sprechen für sich, nachdem das erwartete KGV für 2021 aktuell bei 6,93 steht. Es stimmt schon, dass sich die Autoindustrie in einem kostspieligen Transformationsprozess hin zur Elektromobilität und dem autonomen Fahren befindet, trotzdem erscheint ein KGV kleiner als 7 als gewichtiges Argument, um sich mittelfristig auf der Long-Seite zu positionieren. Mit dem Support bei 70,09 Euro besitzt das Papier eine wichtige Marke gegen einen Abverkauf.

Daimler AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 80,78 // 90,01 Euro
Unterstützungen: 75,33 // 70,09 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Daimler-Aktie bis auf 84,00 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MA5MLD) überproportional mit einem Omega von 6,60 profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität von 27 % und dem Ziel bei 84,00 Euro (0,70 Euro beim Optionsschein) bis zum 01.09.2021 ist eine Rendite von rund 78 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 70,01 Euro, resultiert daraus ein Verlust von 53 % beim Optionsschein, der auf 0,19 Euro sinken würde. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,5 zu 1, wenn bei 0,19 Euro ein Stop Loss eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MA5MLD Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,39 – 0,41 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 85,00 Euro Basiswert: Daimler AG
akt. Kurs Basiswert: 76,16 Euro
Laufzeit: 17.06.2022 Kursziel: 0,69 Euro
Omega: 6,60 Kurschance: + 78 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Optionsschein-Update 02.07.2021: Spotify

Die am 28.05.2020 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN JC7Q1N) mit dem Basispreis von 250 US-Dollar und Fälligkeit am 21.01.2022 auf eine steigende Aktie von Spotify zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 3,60 Euro und lag mit 48 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Optionsschein auf 3,25 Euro nachziehen. So könnte diese Position schon über dem Vorstellungskurs abgesichert werden.

Spotify (Tageschart in US-Dollar)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück