Conti vor Rebound

Call auf Continental: 71 Prozent Chance


Das Management von Continental musste am 9. März für die Marktteilnehmer enttäuschende Zahlen präsentieren. Es folgte ein über drei Handelstage dauernder Abverkauf, der aber aktuell beendet zu sein scheint. Weiters kommt der Kurs in ein Terrain, wo eine Unterstützung beim Level von 110 Euro wartet. Das generell positive Marktumfeld sollte der Aktie die nächsten Wochen auch wieder auf die Sprünge helfen.

Am 9. März 2021 veröffentlichte Continental die vorläufigen Geschäftsergebnisse 2020. Kurz gesagt wurde der Autozulieferer wegen der Folgen der Corona-Pandemie schwer in Mitleidenschaft gezogen und hat darüber hinaus größere Einbußen als die Konkurrenten Bosch und ZF erlitten. Der neue CEO Nikolai Setzer hat einiges vor sich, um das Ruder bei Conti rumzureißen. Vorläufig quittierten die Aktionäre das Operative Ergebnis von minus 718 Millionen Euro sowie das Nettoergebnis von minus 962 Millionen Euro mit Verkäufen der Aktie. In den drei letzten Handelstagen nach der Veröffentlichung am vergangenen Dienstag sackte der Aktienkurs um rund 11 Prozent ab. Setzer will das alles 2021 hinter sich lassen und hat für Continental eine Zukunftsstrategie entwickelt.
.
Zum Chart
.
Der Kurs nähert sich am Ende des unmittelbaren Abverkaufs dem Supportlevel auf Höhe der Magic Number bei 110 Euro. An diesem Level sollte ob des positiven Marktumfeldes der Abverkauf stoppen oder sich zumindest verlangsamen. Ein Rückfall auf das Niveau bei 101,68 Euro ist aus heutiger Sicht nicht sehr wahrscheinlich. Setzer hat den Schalter für die Anpassung des Zulieferers an den Paradigmenwechsel in der Autoindustrie umgelegt und sollte Conti dieses Jahr wieder in die Gewinnzone zurückführen. Weiters stützen die Auswirkungen des US-amerikanischen Stimuluspaket von nahezu 2 Billionen Dollar die gesamte Weltwirtschaft. Auch der Kampf gegen die Pandemie schreitet voran und sollte den zyklischen Autozulieferern in die Karten spielen. Unter dem Strich genügend Argumente, um in diesem Fall mit einer Fristigkeit von maximal 4 Wochen eine Long-Strategie zu fahren.

Continental (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 124,85 // 129,99 Euro
Unterstützungen: 110,01 // 101,68 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie von Continental bis auf 125,00 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN SD4AVP) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 38% und dem Ziel bei 125,00 Euro (0,82 Euro beim Optionsschein) bis zum 20.04.2021 ist eine Rendite von rund 71 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 109,85 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 68 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,03 zu 1, wenn bei 109,85 Euro (0,15 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: SD4AVP Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,47 – 0,49 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 120,00 Euro Basiswert: Continental AG
akt. Kurs Basiswert: 113,50 Euro
Laufzeit: 20.05.2021 Kursziel: 0,82 Euro
Omega: 9,16 Kurschance: + 71 Prozent
Quelle: Société Générale


Optionsschein-Update: Intel

Die am 5. Februar 2020 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN MC5D6E) mit dem Basispreis von 50 US-Dollar und Fälligkeit am 11.06.2021 auf eine steigende Aktie von Intel zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 1,17 Euro und lag mit 43 Prozent im Plus. Der Basiswert befindet sich noch in einem Aufwärtstrend, was ein Anpassen des Stop Loss Levels über dem Break Even Kurs bei 62,21 US-Dollar ermöglicht (1,09 Euro beim Optionsschein).

Intel (Tageschart in US-Dollar)

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück