AMD hat einen Lauf

Call auf AMD: 33 Prozent Chance


AMD konnte einstweilen der aktuellen Wirtschaftskrise mit ihrem historischen Ausmaß Paroli bieten und von der zunehmenden Technisierung profitieren. Beinahe alle Absatzmärkte von AMD verzeichnen rasante Steigerungen. Wann sich beispielsweise die Zuwachsraten im Cloud-Business normalisieren, kann nur schwer geschätzt werden.

Der Chip-Konzern AMD hat die turbulenten Zeiten hinter sich gebracht und liefert vor dem Hintergrund der stärksten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg beeindruckende Quartalsergebnisse. Der Chip-Riese Intel hingegen kämpft mit Verzögerungen bei seiner nächsten Prozessor-Generation. Im vergangenen Quartal steigerte AMD den Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang von 35 auf 157 Millionen Dollar hoch. AMD verzeichnete höhere Verkäufe bei seinen PC-Chips der Marke Ryzen sowie den Epyc-Prozessoren für Rechenzentren (der Umsatz von Ryzen und EPYC hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt). Unter den Kunden sind unter anderem Google und Amazon mit ihren riesigen Server-Farmen. AMD geht nun davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um rund 32 Prozent steigen wird, was auf die Stärke der Produkte für PCs, Spiele und Rechenzentren zurückzuführen ist.
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Skaleneffekte werden in Zukunft dafür sorgen, dass die Gewinne schneller wachsen als der Umsatz. So lässt sich bei aktuellem Kurs ein KGV von 39 für das Geschäftsjahr 21/22 prognostizieren. Im Vorfeld der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen konnte der Kurs bereits den Widerstand bei 58,42 US-Dollar überwinden und nach der Präsentation rasant bis auf rund 78 US-Dollar zulegen. Das AMD-Schicksal hängt eben von der Entwicklung der Big Tech Titel ab, die gestern nach US-Börsenschluss ihre Zahlen vorlegten. Das Wachstum ist vielversprechend ausgefallen und unterstützt auch die jüngsten und sehr optimistischen Wachstumsprognosen bei AMD. Big Tech wird weiter auf Einkaufstour beim innovativen Chipproduzenten aus Santa Clara gehen. Die Marke von 90 US-Dollar taugt somit als Ziel und sollte mittelfristig erreichbar sein.
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Der ausgewählte Call (Basispreis 65 US-Dollar) mit der WKN JM548C weist eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 49 % auf. Hier erwarten die Marktakteure weiter hohe Kursbewegungen im Underlying AMD.

AMD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 79,39 US-Dollar
Unterstützungen: 58,42 // 52,20 US-Dollar

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden AMD-Aktie bis auf 90 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JM548C) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 49 % und dem Ziel bei 90 US-Dollar (2,71 Euro beim Optionsschein) bis zum 30.10.2020 ist eine Rendite von rund 31 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 69,80 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 30 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,09 zu 1, wenn bei 69,80 US-Dollar (1,44 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JM548C Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 2,20 – 2,21 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 65 US-Dollar Basiswert: AMD
akt. Kurs Basiswert: 78,72 US-Dollar
Laufzeit: 21.01.2022 Kursziel: 2,71 Euro
Omega: 3,09 Kurschance: + 33 Prozent
Quelle: JP Morgan



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