Alphabet weitgehend ungeschoren

Call auf Alphabet : 33 Prozent Chance


Alphabet hat bislang in der Corona-Krise eine gute Performance gezeigt. Der Aktienkurs des Software-Riesen konnte wieder das Vorkrisenniveau erreichen, nachdem das Cloudservice Verluste im Anzeigenservice kompensieren konnte. Anleger, die in der aktuellen Marktlage keine Short-Strategien eingehen wollen, sind mit einem Call gut aufgehoben.

Larry Page und Sergey Brin gründeten Google im September 1998. Seitdem ist das Unternehmen auf mehr als 120.000 Mitarbeiter weltweit angewachsen und verfügt über eine breite Palette beliebter Produkte wie Suche, Karten, Anzeigen, Google Mail, Android, Chrome, Google Cloud und Youtube. Diese Expertise bewog auch das Management der Deutschen Bank mit Hilfe von Google die Modernisierung der veralteten IT-Systeme voranzutreiben. Diese strategische Partnerschaft ist für Google der Sprung in das moderne Bankgeschäft, nachdem auch technologiebasierte Finanzprodukte entwickelt werden sollen. Die Deutsche Bank kann im Gegenzug die proprietäre und als rückständig geltende IT-Landschaft mit Hilfe der Google Cloud, der Anwendung von Künstlicher Intelligenz und state of the art Datenmanagement schneller modernisieren. Grundsätzlich ist Google so erfolgreich, dass seine Wettbewerbspraktiken in Form einer Kongressanhörung Ende Juli untersucht werden.
.
Zum Chart
.
Der Aufwärtstrend der Google-Mutter Alphabet wurde durch den Corona Sell Off jäh unterbrochen. Die Aktien verloren in der Spitze 33 % an Wert. Am 28. April, dem Tag an dem die Q1 Zahlen für das Jahr 2020 offengelegt wurden, hievten die Marktteilneher den Kurs nachbörslich um 8 % nach oben, weil Effizienzsteigerungen in Aussicht gestellt wurden. Auf den ersten Blick gingen auch die Werbeeinnahmen aufgrund der Krise zurück, doch andere Bereiche wie beispielsweise das Cloudservice konnten den Rückgang kompensieren. Die Einschätzungen für das Q2 sind schwieriger, nachdem alle Monate des Betrachtungszeitraumes durch die Krise beeinflusst werden. Trotzdem ist das Papier nach dem 28. April gut nach oben gelaufen. Aktuell steht die Überwindung des alten All Time High vom 19. Februar am Programm.
.
Der ausgewählte Call (Basispreis 1500 US-Dollar) mit der WKN MC53Y5 weist eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 35 % auf.

Alphabet (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1525,00 US-Dollar
Unterstützungen: 1456,00 // 1350,00 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Alphabet Aktie bis auf 1650 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MC53Y5) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität und dem Ziel bei 1650 US-Dollar (2,25 Euro beim Optionsschein) bis zum 9.10.2020 ist eine Rendite von rund 33 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 1440,92 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von 31 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,06 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC53Y5 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,66 – 1,67 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 1500,00 US-Dollar Basiswert: Alphabet
akt. Kurs Basiswert: 1510,99 US-Dollar
Laufzeit: 18.06.21 Kursziel: 2,25 Euro
Omega: 4,60 Kurschance: + 33 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Optionsschein-Update 10.07.2020: Microsoft

Die am 12.06.2020 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN MC7WML) mit einem Basispreis von 190 US-Dollar und Fälligkeit am 19.03.2021 auf eine steigende Aktie von Microsoft zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 3,30 Euro und lag mit 90 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Basiswert auf 205 US-Dollar mitnehmen, so dass sich im Optionsschein ein neuer Stoppkurs bei 2,66 Euro ergibt. So könnte diese Position schon über dem Vorstellungskurs abgesichert werden.

Microsoft (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück