Call auf AMD: Stagnation beendet?
AMD Inc.: Umsatzschätzungen gehen von einer Verdoppelung aus!
Der Finanzvorstand von AMD gibt eine kühne Prognose ab: Er schätzt, dass der für Künstliche Intelligenz (KI) relevante adressierbare Gesamtmarkt bis zum Jahr 2030 drei Billionen US-Dollar erreichen könnte. Diese Einschätzung spiegelt die wachsende Nachfrage nach Grafikprozessoren (GPUs), Server‑Central Processing Units (CPUs) sowie KI-relevanten Lösungen wider. Darüber hinaus erwartet AMD, dass sein Geschäft im Bereich Rechenzentren bis 2027 etwa 70 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was ungefähr dem Doppelten des aktuellen Umsatzniveaus entspricht. Die Investmentgesellschaft CLSA hat ihr Kursziel für AMD von 575 US-Dollar auf 710 US-Dollar erhöht und gleichzeitig die Einstufung „Outperform“ bekräftigt. Außerdem hat sie ihre Gewinn-pro-Aktie-Schätzungen für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 um 25 bis 29 Prozent angehoben. Diese Anpassungen basieren auf der Erwartung, dass AMD größere Mengen der MI‑455-GPUs zu höheren Preisen ausliefern wird.
Zum Chart
Aufgrund der außergewöhnlichen Zahlen steigt der Aktienkurs von AMD wieder an und beendet die seit Anfang Juni 2026 im Bereich zwischen 451,39 US-Dollar und dem Allzeithoch bei 584,73 US-Dollar stattfindende Konsolidierung. Der KI-Boom hält noch an, auch weil die Chipproduzenten Nvidia und AMD teilweise ihren Absatz selbst finanzieren. Die Marktteilnehmer fragen sich schon länger, ob sich für die Betreiber der Rechenzentren die Investitionen tatsächlich amortisieren können. Summieren sich die Investitionen zu einer KI-Blase, bergen die Aktien von AMD ein erhebliches Risiko. Tatsächlich geht die Konsensschätzung von einer Steigerung des Gewinns je Aktie bis in das Geschäftsjahr 2027/28 von 261 Prozent aus (Basis Geschäftsjahr 2025/26). So ist das erwartete KGV 2025/26 mit 89,96 nicht mehr als preiswert zu interpretieren. Auch die Kursentwicklung der Aktie seit dem Tiefststand von 76,48 US-Dollar Anfang April 2025 bis zum gestrigen Kurs von 505,44 US-Dollar hat schon einiges an potenziellem operativem Wachstum vorweggenommen. Damit ist der Kurs seit dem sogenannten Liberation Day um rund 567 Prozent angestiegen. Ein weiteres Anwachsen des Aktienkurses innerhalb der nächsten Wochen erscheint aber im Lichte der neuen Fakten als wahrscheinlich. Ein weiteres Mal konnte die Unterstützung bei 451,39 US-Dollar gehalten werden, wodurch sie die Basis für einen Kursanstieg bildet.
Advanced Micro Devices, Inc. (Tageschart in US-Dollar) |
Tendenz: |
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Wichtige Chartmarken |
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| Widerstände: | 584,73 // 642,01 US-Dollar |
| Unterstützungen: | 451,39 // 392,45 US-Dollar |
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der AMD Inc. bis auf 614,79 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JY6XNC) überproportional mit einem Omega von 2,22 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 60 % und dem Ziel bei 614,79 Euro (16,99 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 12.10.2026 eine Rendite von rund 48 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 440,91 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 38 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,26 zu 1, wenn bei 440,91 US-Dollar (7,14 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | JY6XNC | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 10,67 – 10,69 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 510,00 US-Dollar | Basiswert: | Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) | |
| akt. Kurs Basiswert: | 505,44 US-Dollar | |||
| Laufzeit: | 17.09.2027 | Kursziel: | 16,99 Euro | |
| Omega: | 2,22 | Kurschance: | + 48 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle J.P. Morgan | ||||
Optionsschein-Update 11.09.2026: ThyssenKrupp AG
Die am 24. Juli 2026 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN MM6U64) mit dem Basispreis von 11,75 Euro auf die ThyssenKrupp AG zu setzen, notiert zur Stunde zum Geldkurs von 4,55 Euro und lag mit 70 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Derivat auf 4,52 Euro nachziehen. So kann diese Position weit über Break-even abgesichert werden.
Interessenkonflikt
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