Corona-Profiteur

Wacker Chemie: Aktie startet nach Vereinbarung durch!


Wertpapiere des Chemiekonzerns Wacker Chemie profitieren seit Anfang dieser Woche von einer Vereinbarung mit der Biotechnologiefirma CureVac und konnten sich dabei über ein markantes Widerstandsniveau aus 2018/2019 hinwegsetzen. Wie weit könnte die Aktie jetzt laufen?

Das Biotechnologieunternehmen CureVac gab am Montag bekannt, dass es den neuen Corona-Impfstoff auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) von der Wacker Chemie produzieren lassen will. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zur Produktion des COVID-19 Impfstoffkandidaten CVnCoV wurde unterschrieben und soll im ersten Halbjahr 2021 am Standort Amsterdam beginnen. Die Vorbereitungen für den Produktionsstart, Technologietransfer und die Testläufe haben bereits begonnen. An dem Standort von Wacker Chemie in Amsterdam sollen pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffes von CureVac hergestellt werden, mit dazugehörigen Erweiterungsoptionen.

Dem Unternehmen Wacker Chemie hatte dies zu Beginn dieser Woche merklichen Auftrieb verliehen und das Wertpapier sogleich über eine sehr wichtige Hürde aus 2018/2019 von rund 95,00 Euro aufwärts verholfen. Damit könnte nun ein Folgekaufsignal zementiert werden und mittelfristig weitere Gewinne sichern.

Luft nach oben

Ausgehend von den Tiefständen aus Mitte März bei 30,04 Euro gelang es bislang einen Großteil der vorausgegangenen Verluste aufzuholen, aktuell notiert Wacker Chemie knapp oberhalb von 100,00 Euro. Die nächsten Widerstände bewegen sich im Bereich von 107,20 sowie darüber bei 120,74 Euro, bis wohin das Wertpapier des Chemiekonzerns noch in den nächsten Wochen zulegen könnte und ein Investment durchaus attraktiv macht. Als Zugvehikel kann hierzu beispielsweise das Open End Turbo Long Zertifikat WKN MA3SFF zum Einsatz kommen und birgt bei vollständiger Ideenumsetzung ein Rendite-Potenzial von 115 Prozent. Ein Direkteinstieg kommt zwar infrage, allerdings müssen sich Investoren dann aber auf einen anschließenden Pullback zurück auf 95,00 Euro einstellen. Nur tiefer sollte es nach Möglichkeit nicht mehr gehen, weil sonst Rücksetzer auf rund 85,00 Euro einkalkuliert werden müssten. Dreht Wacker Chemie an dieser Stelle nicht anschließen zur Oberseite ab, könnte sich der jüngste Ausflug schnell als Luftnummer entpuppen und weitere Abschläge in Richtung 75,02 Euro bereithalten.

Wacker Chemie (Wochenchart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 104,80 // 107,00 // 110,60 // 114,20 // 115,20 // 120,74 Euro
Unterstützungen: 101,52 // 100,00 // 97,92 // 95,00 // 93,94 // 91,08 Euro

Fazit

 

Entweder erfolgt ein Direkteinstieg über das Open End Turbo Long Zertifikat WKN MA3SFF oder aber Investoren warten erst noch einen Pullback zurück auf 95,00 Euro ab. In beiden Fällen lauten die Ziele auf der Oberseite 107,20 bzw. 120,74 Euro. Entsprechend ergibt sich im vorgestellten Zertifikat eine Rendite-Chance von 115 Prozent, bei vollständiger Ideenumsetzung dürfte der Schein bei 3,16 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung sollte knapp unterhalb von 93,00 Euro angesetzt werden, wodurch ein möglicher Ausstiegskurs von 0,39 Euro im Zertifikat zustande kommt.

 

Strategie für steigende Kurse
WKN: MA3SFF Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,45 - 1,47 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 90,0088 Euro Basiswert: Wacker Chemie
KO-Schwelle: 90,0088 Euro akt. Kurs Basiswert: 103,80 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 3,16 Euro
Hebel: 7,0 Kurschance: + 115 Prozent
Börse Frankfurt

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